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Artikel und Hintergründe zum Thema

Positionssensoren

Marvin Meyke,

Hydraulische Spannelemente überwachen

Mit seinem neuen Ultraschall-Positionssensor hat Balluff eine innovative Lösung zur Kontrolle hydraulischer Spannelemente entwickelt.

© Balluff

"Unser BFD-Sensor ergänzt unser umfangreiches Portfolio der Positionsmessung und schließt mit Blick auf Kurzhubzylinder zugleich eine wichtige Lücke", sagt Balluff-Produktmanager Christian Seyfried. "Vor allem Hersteller der entsprechenden Komponenten profitieren davon – aber ebenso Maschinenhersteller und Fertigungsunternehmen, die eine Komplettlösung zur Positionskontrolle benötigen."

Ultraschall-Sensoren ermitteln Abstände, indem sie die Zeit einer Ultraschallwelle zwischen Senden und Empfangen messen. Der BFD-Sensor von Balluff gibt Ultraschallwellen in die Hydraulikflüssigkeit von Kurzhub-Spannelementen wie Schwenkspannern oder Blockzylindern. Er nutzt die Ultraschallwellen, um direkt, kontinuierlich und schnell den jeweiligen Spannvorgang und den Spannzustand zu erfassen. Durch die wirtschaftliche Erfassung beider Werte in einem Sensor erfüllt die Lösung die Anforderungen an die Maschinensicherheit. Mögliche Abweichungen in der Ölversorgung, Gussfehler, Konturdifferenzen oder verformte Werkstücke lassen sich somit frühzeitig erkennen. "Weil der gesamte Spannvorgang überwacht wird, kann der Kunde zudem Druckschwankungen der Hydraulikeinheit, Defekte im Schwenkmechanismus oder beschädigte Dichtungen rechtzeitig erkennen und beheben", sagt Seyfried.

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Ultraschall-Positionssensor: Ideal für Plug-and-Play

Der Ultraschall-Positionssensor bietet eine leistungsstarke Messung über den gesamten Messbereich von 0 bis 80 mm, eine hohe Wiederholgenauigkeit von ±50 µm und eine Linearitätsabweichung von ±250 µm. Aufgrund der kompakten Bauform lässt er sich unkompliziert in den Bearbeitungstisch integrieren. Eine hohe Druckbeständigkeit bis 350 bar, die Schutzart IP67 und eine Betriebstemperatur von 0 bis 85 °C ermöglichen die Nutzung in den meisten hydraulischen Spannelementen. Zudem bietet der Sensor die Positionskontrolle und Steuerung von Hydraulikventilen und kommt auch bei der Überwachung von Werkstückspannungen in der Metallbearbeitung und in Fertigungslinien mit hohem Automatisierungsgrad zum Einsatz.

"Das Messsystem passt sich kontinuierlich dem jeweiligen Hydrauliköl sowie Druck- und Temperaturschwankungen an. Zusätzlich zu einem kleinen Formfaktor und standardisierten, beliebig konfigurierbaren Schnittstellen macht das den BFD-Sensor ideal für Plug and Play in unterschiedlichen Medien und ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb ohne Kalibrierung", sagt Seyfried.

Den Zustand per Sensor im Blick

Im IO-Link-Betrieb liefert der Sensor weitere wichtige Zustandsdaten zur Signalqualität oder Gerätetemperatur und erfasst kritische Veränderungen wie Luft oder Partikel im Hydrauliksystem. "Das Messsystem arbeitet hochpräzise und erkennt selbst kleinste Toleranzabweichungen der gespannten Rohteile", so Seyfried. "Die Positionsdaten der Spanner werden den einzelnen Werkstücken automatisiert zugeordnet. Das ermöglicht eine effektive Qualitätssicherung." Mit induktiven Kopplern, Analog-Digital-Hubs oder IO-Link-Wireless-Komponenten stehen zudem Lösungen für eine drahtlose Einbindung zur Verfügung.

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