Produkt der Woche

Hochleistungsfähiger Strahlroboter für Großkomponenten

Um Werkstücke wie zum Beispiel Eisenbahnwaggons, Krane, Brückenkonstruktionen und Komponenten von Windkraftanlagen sowie Flugzeugkomponenten effektiv und schnell strahlen zu können, haben wir den neuartigen Strahlroboter ReCo-Blaster entwickelt. Dabei wurden Teilerkenntnisse aus einem vom BMWi geförderten Projekt entnommen. Der Roboter besteht aus einem komplett motorisch angetriebenen 8-Achsen-Manipulator und einer ebenfalls verfahrbaren Bedienerkabine. Der Arbeitsplatz wird jetzt human und sicher. Das manuelle Strahlen innerhalb eines Freistrahlraumes ist normalerweise eine anstrengende und kraftraubende Tätigkeit für das Personal. Hinzu kommt, dass das gleichzeitige Strahlen mit mehreren Werkern innerhalb eines Strahlraumes die Unfallgefahr durch gegenseitiges Anstrahlen erheblich erhöht. Der beim Strahlprozess anfallende Staub erschwert die Arbeit für den Werker im Strahlraum zusätzlich. Eine optimale Sicht zum Strahlroboter wird durch die klimatisierte Bedienerkabine, die relativ zum Strahlroboter bewegt werden kann, gewährleistet. Die Frontscheibe der Bedienerkabine ist mit einem motorisch aufrollbaren, effektiven Verschleißschutz versehen.

Der von uns neu entwickelte Strahlroboter ermöglicht einen automatisierten Prozess, der die Strahlarbeiten erheblich erleichtert, bessere Oberflächenergebnisse und eine höhere Flächenleistung pro Zeiteinheit erzielt. Außerdem wird die Arbeitssicherheit erhöht. Dieser neue Strahlroboter ist in einem bei uns im Werk Greven neu installierten Strahlraum integriert und steht für Versuchszwecke an kundenseitigen Werkstücken zur Verfügung. Er ist komplett motorisch angetrieben und kann in Verbindung mit einem installierten Doppelkammer-Druckstrahlgebläse kontinuierlich ohne Unterbrechung strahlen.

Durch die Möglichkeit des kontinuierlichen Strahlens in Verbindung mit einem sehr großen Düsendurchmesser wird die Strahlleistung (Strahlfläche/Stunde) auf einen 4 bis 5-fachen Wert gegenüber dem herkömmlichen, manuellen Strahlen erhöht.

Der Roboter eignet sich nicht nur für einzelne, nicht wieder vorkommende Werkstücke, sondern zeigt seine Effektivität und Wirtschaftlichkeit insbesondere bei Serienteilen. Soll ein Serienteil gestrahlt werden, kann vom Bediener der mit Joysticks geführte Strahlprozess mitlaufend gespeichert werden (Teach-In-Verfahren). Das eingespeicherte Strahlprogramm kann bei der Strahlbehandlung baugleicher Werkstücke abgerufen werden, wodurch dann der Strahlprozess vollautomatisch abläuft.

Der erste Strahlroboter zur Entlackung von Landefahrwerken wurde soeben von der Lufthansa geordert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.slf.eu
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