Public Health
Wassermanagement der Zukunft
Technologien zur Sicherung einer nachhaltigen Versorgung mit sauberem Wasser haben gesamtgesellschaftliche Relevanz. Sie tragen zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen bei, sichern die ökonomische Leistungsfähigkeit und reduzieren das Risiko gesellschaftlicher Ressourcenkonflikte.
Als ein Gewinner der BMBF-Clusters4Future-Initiative entwickelt und kommerzialisiert das Thüringer Wasser-Innovationscluster ThWIC Lösungen für die nachhaltige Nutzung von Wasser. Dabei tragen energieeffiziente Lösungen zur Analytik und Behandlung von Wasser sowie Technologien zur Schließung von Wasserkreisläufen ebenso wie Aktivitäten zur Erweiterung des gesellschaftlichen Wasserwissens zur nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz bei. Mit Technologien zur Eliminierung der (Mikro)-Schadstoffbelastung von Trinkwasser oder zur Erzeugung gesundheitsrelevanter Wasserdaten werden Beiträge zum Zukunftsthema Public Health geleistet.
Vorhaben zur Digitalisierung und Vernetzung von Wassersystemen berühren gleichermaßen die Zukunftsthemen Sicherheit (Wassersysteme als kritische Infrastrukturen) und Wirtschaft 4.0 im Sinne einer smarten, datengetriebenen Ressourcenbewirtschaftung. Zu sehen sind Systeme, die stark verdünnte, gelöste chemische Partikel aus der menschlichen Nutzung des Wassers – etwa Glyphosat, Bisphenol A, Medikamenten- und Kosmetikrückstände – aus dem Wasser eliminieren. Die Systeme des ThWIC nutzen hier Kombinationen aus modernsten photonischen Technologien (UV-Dioden) und zellulären Funktionskeramiken des Fraunhofer IKTS für neuartige Reaktoren. Diese ermöglichen – zum Beispiel in Kläranlagen – die Entfernung von Mikroschadstoffen mit geringem Energieaufwand. Ein Game-Changer in der Abwassertechnik ist der neuartige digitale Sensor der FSU Jena. Er misst minutenschnell online und in Echtzeit, wieviel chemisch abbaubare Schadstoff-Frachten in industriellen und kommunalen Abwässern enthalten sind.
Hannover Messe, Halle 3, Stand H26









