MRK + Cobots

Gerüstet für viele Greifaufgaben

Komplexer werdende Geometrien von Bauteilen und die fortschreitende Automatisierung von Nachbearbeitungsaufgaben erfordern immer häufiger den Einsatz verschiedener Wirkelemente in Roboterhänden. Allerdings ist es keine einfache Aufgabe, die komplexen Bewegungsmöglichkeiten einer Teileentnahme durch eine Automatisierungslösung nachzubilden. ASS Maschinenbau hat neben einer breiten Auswahl von Zweifinger-Parallel- und Dreifinger-Zentrischgreifeinheiten auch Hub- und Dreheinheiten, die die Automatisierung vieler Handhabungsaufgaben ermöglichen. Mechanische Greifaufgaben können in vielen Fällen von Zweifinger-Parallelgreifeinheiten übernommen werden; dabei wird das zu handhabende Teil zwischen zwei Greifbacken geklemmt, die das Unternehmen aus Overath für die meisten Anwendungen bereits als Standardausführung vorhält. Sind darüber hinaus speziell bearbeitete Greifbacken erforderlich, da ein Teil formschlüssig gegriffen werden muss oder eine bestimmte Beschichtung erforderlich ist, sind sie kurzfristig passgenau erhältlich. Beim Handling zylindrischer Teile kommen Zentrischgreifer zum Einsatz; hier bewegen sich drei Backen linear auf einen gemeinsamen Mittelpunkt hin und greifen so das fertige Spritzteil von außen. Durch eine Umkehrung der Bewegung können Teile ebenso von innen gegriffen werden, sollte es die Situation erfordern. Auch der Zentrischgreifer kann mit Standard- oder Spezial-Greifbacken ausgestattet werden, um die gewünschte Klemmung zu erreichen. Sowohl bei Zweifinger- als auch bei Dreifinger-Greifeinheiten lassen sich für die Prozesssicherheit die Endlagen per Sensor überwachen. Mit Verschiebe- oder Hubeinheiten lässt sich ein Wirkelement zu einem bestimmten Ort linear hin- oder aus einem Bereich linear herausbewegen. Entscheidend bei der Auswahl der richtigen Einheit sind der benötigte Weg und die aufzubringende Kraft. Erfordert die Anwendung neben einer translativen Bewegung auch eine rotative Bewegung, verspricht der Hersteller auch hier die passende Lösung. Sowohl bei der ersten Montage als auch nachträglich lassen sich sämtliche Wirkelemente anwenderfreundlich in Systemlösungen integrieren und dabei positionsgenau und sicher ausrichten. Dazu bietet der Roboterhandbaukasten ein durchdachtes Profilsystem mit formschlüssig sitzenden Nutensteinen und einer breiten Auswahl an Klemm- und Spannelementen. pb

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