Olaf Kramm im Board of Directors
Fanuc stärkt europäische Einflüsse
Fanuc hat die europäischen Führungsgremien gestärkt und die Verantwortung für das operative Geschäft neu strukturiert. In das neu formierte Board of Directors der Fanuc Europe Corporation, Echternach/Luxemburg, ziehen erstmals drei Europäer ein. So wird Europa bei Fanuc künftig eine noch stärkere Rolle als bisher spielen.
An die strategischen Veränderungen sind hohe Erwartungen verknüpft. Denn das Unternehmen will über dem durchschnittlichen Marktwachstum zulegen. Olaf Kramm, Geschäftsführer der Fanuc Deutschland GmbH, Ralf Zeisberger, CFO bei Fanuc Europe, und Chris Sumner, in Echternach verantwortlich für das europäische Sevicegeschäft und nun auch für die osteuropäischen Niederlassungen, stärken im zwölfköpfigen Board of Directors den Einfluss Europas. Dabei wurde mit Olaf Kramm erstmals eine gleichzeitig im operativen Vertriebsgeschäft aktive Führungskraft in dieses Gremium berufen. Olaf Kramm: „In erster Linie profitieren unsere europäischen Kunden von der neuen Gewichtung. Wir können direkter und schneller als bisher europäische Wünsche in die Entwicklung einfließen lassen.“ Das neue Board trat seine neue Aufgabe bereits im März an.
Eine weitere strukturelle Optimierung ist die Ernennung der drei europäischen Board-Mitgliedern sowie von vier weiteren Vertretern europäischer Fanuc-Gesellschaften zu Vizepräsidenten zum 01.04.2015. Sie sollen Europapräsident Olaf C. Gehrels entlasten. Somit wird die europäische Führung schlanker als bisher.
Roboterhersteller investiert
Die Stärkung der europäischen Position geht einher mit dem Ausbau des Standortes Neuhausen. Die Investition in Höhe von über 20 Millionen Euro inklusive technischer Ausstattung für den Bau der Fanuc-Akademie mit 22 Schulungsräumen und 67 eigenen Hotelzimmern ist ein deutliches Signal für weiteres Wachstum. In der neuen Akademie werden 4.000 Schulungsteilnehmer pro Jahr erwartet. Weit über die Standards einer reinen Vertriebsniederlassung hinaus erweitert Fanuc Deutschland außerdem den Ausstellungsbereich in Neuhausen auf zirka 1.200 Quadratmeter. Das neue Technikzentrum wird auf einer Fläche von 1.000 Quadratmeter umfassende Möglichkeiten für Machbarkeitsstudien haben. Systempartner und deren Kunden können dann live und annähernd unter Produktionsbedingungen testen und sogar ihre eigenen Zellen aufbauen. bw









