Montagetechnik

Neue Wege

Auf die Forderung des Marktes nach mehr Flexibilität, hat das Unternehmen Paro aus dem schweizerischen Subingen eine Antwort bereit. Sie heisst Flextreme und wird auf der Motek zum ersten Mal gezeigt. Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach. Bisher ist eine weit verbreitete Lösung in Sachen Flexibilität der Vibrationswendelförderer. Er ist mittlerweile ein zuverlässiges Gerät, mit ein paar Nachteilen – Einzweckgerät, verursacht produktspezifische Investitionen, kann die Time-to-market Zeitspanne um sechs bis zwölf Wochen verlängern. Die Lösung der Subinger verzichtet deshalb auf den Wendelförderer und baut stattdessen auf andere Technologien.

Es kommt ein Flächenportal mit Mehrfachgreifer zum Einsatz. Die Teilezuführung erledigen zwei flexible Zuführgeräte, die das Schüttgut mit Rüttelbewegungen in die Abgreifzonen unter eine Kamera bringen. Von dort wird es dann vom Mehrfachgreifer abgegriffen und auf den Werkstückträger umgesetzt. Der eigentliche Clou des Automaten liegt in seiner Umrüstfreundlichkeit. Ohne ein Werkzeug lässt er sich von einem Produkt auf ein anderes umrüsten. Auf Knopfdruck entleeren sich die Zuführgeräte, der Mehrfachgreifer fährt in eine leicht zugängliche Position, hier kann die Bedienperson die Greifer auswechseln. Der Paromat desselben Herstellers ist mit diesem Montagegerät einfach nach zu rüsten. ma

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