Meinung
Ende der Lähmung
Ein Jahr kann verdammt lang sein, erst recht, wenn wenig passiert. Nach dem rauschenden Motek-Fest 2008 gerieten die deutschen Maschinenbauer auf eine bisher nie dagewesene Talfahrt. Es ging abwärts wie im freien Fall. Die zum Teil entsetzliche Flaute nach vorausgegangenen Wachstumsstürmen kroch allen Beteiligten ins Mark und löste dort Schockstarre aus. Die hat sich nun zu lösen begonnen, wie es aussieht. Die täglichen Schlagzeilen verheißen endlich wieder Hoffnung, und auch die Motek macht Mut: Zwar mit weniger Ausstellern als im vergangenen Jahr, aber diejenigen, die sich jetzt in Stuttgart präsentieren, zeigen bewusst und selbstbewusst ihre Wettbewerbsfähigkeit und damit ihre Zukunftsfähigkeit. Die Meldungen zur Messe, die unsere Redaktion erhalten hat, sind allesamt spannend und voller Innovationen: mehr Effizienz, erweiterte Produktpaletten, verbesserte Lösungen. Der Trend geht hin zum ganzheitlichen Denken in Prozessketten bei gleichzeitiger Fokussierung der Kernkompetenz. Die Motekmacher bereiten fürs Fachpublikum neue Themenparks vor, begleitende Vortragsveranstaltungen und ein Konferenzforum für Bildung und Weiterbildung. Das handling-Team freut sich wie stets auch auf die diesjährige Internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik, auf interessante Gespräche, Neuigkeiten, Perspektiven. Raus aus der Paralyse, ist unsere Devise, zurück zur Normalität, zumindest allmählich. Schließlich muss wieder was passieren – und das wird es auch!
Petra Born
stv. Chefredakteurin handling







