Meinung
Sie heißen Cobots,
liebe Leserinnen und Leser, die Roboter, die mit dem Menschen zusammenarbeiten. Das erfahren wir zum Beispiel im Beitrag "Cobots als neue Lehrlinge". Diese „Taufe“ hebt die Anlagen zumindest assoziativ ins Reich der Zwischenwesen – die kooperativ den Werker unterstützen, Abläufe lernen, sogar vorausdenken, eben intelligent sind.
Die Namensgebung liegt nah am „Kobold“ – dem Fabelwesen, dem mythologischen Hausgeist, der allerdings dem Menschen nicht immer gutwillig gesonnen ist und ihm zuweilen das Leben schwer macht. Das freilich ist beim Cobot-Einsatz nicht beabsichtigt, ganz im Gegenteil, aber Achtung: Cobots sind Roboter, und das sind immer noch Maschinen – und werden es auch bleiben.
Gewiss haben wir auf der Automatica jede Menge niedlich aufgemachte Fabrikgeister zu sehen bekommen, die durch die Hallen spuken. Wir sind gespannt. Neue Modelle, neue Ideen, neue Serviceleistungen – das Geschäft blüht: Der Umsatz von Robotik und Automation hat in Deutschland 2015 die Rekordmarke von 12,2 Milliarden Euro erreicht – mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und es wird weiter nach oben gehen. Wie begehrt Roboter sind, sehen wir gerade bei Kuka. Cobots treiben auch ihrerseits – etwa die Entwicklung neuer Peripheriekomponenten, wie Schunk vorstellt.
Geistern auch Ihnen Ideen durch den Kopf, mit welchem Produkt Sie sich für den handling award 2016 bewerben könnten? Dann freuen wir uns auf Ihre Einsendung. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli. Über www.handling.de/award können Sie Ihren Beitrag einfach online abgeben.
Herzliche Grüße,
Ihre Petra Born
Chefredakteurin handling









