Lineartechnik

Koppelgeschäfte

bei Linearmodulen? Gibt`s das wirklich? Na ja, es geht um gekoppelte Bewegungen. Was man nämlich sinnvoll bewegungsmäßig miteinander verquicken kann, spart einen Antrieb und macht eine Applikation kostengünstiger. Im Bild wird ein Beispiel skizziert. Es geht um die Beschickung einer Rundtaktmaschine. Für das Handhaben hat man Lineareinheiten projektiert. Ein Führungskörper besteht aus einer zum Winkel verbundenen Einheit, wobei auf jedem Schenkel je ein Schlitten läuft. Die Schlitten werden gemeinsam von einem Zahnriementrieb in Bewegung gesetzt. Der Riemen läuft innen und wird im Verbindungsblock beider Schenkel umgelenkt. Je nach Ausführung des Führungsschlittens (der Ankopplung an den Zahnriemen) kann die Bewegung gleichsinnig oder gegenläufig sein. Die Schenkellänge kann je Einheit maximal 3 Meter betragen, die Wiederholgenauigkeit gibt der Hersteller mit ±0,1 Millimeter an. Die Schlitten bewegen sich auf spielfrei einstellbaren Linearkugellagern. Das Nachspannen des Zahnriemens ist auf einfache Weise am Schlitten möglich.

Weitere Bewegungsvarianten und Konfigurationsbeispiele finden Sie im Katalog des Herstellers, wie auch Lösungen zu Flächenportalen mit gestellfesten Antrieben. Für solche Branchen wie Pharmazie und Lebensmittelindustrie sind auch Ausführungen in Edelstahl erhältlich.he

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