Lineartechnik

Mit fünf Newtonmeter 2,5 Tonnen heben?

Geht nicht, gibt‘s nicht – um einen Werbespruch zu strapazieren. Und in der Tat ist ein Schneckengetriebe mit der Übersetzung 24:1 in einem Hubgetriebe von ANT in der Lage, diese Last zu heben, zu senken und auch noch genau zu positionieren – wenn die Geschwindigkeit von 6,25 Millimetern pro Sekunde ausreicht. Ein Beispiel für ein solches Schnecken-Spindelhubgetriebe für große Massen sehen Sie auf dem Bild rechts, auch wenn es sich hier um eine andere Bauart handelt: Die Spindel ist mit dem Schneckenrad verbunden und rotiert mit dessen Drehzahl, während die Mutter die bis zu 25 Millimeter pro Sekunde schnelle Hubbewegung ausführt. Sind größere Hubgeschwindigkeiten bis ein Meter pro Sekunde für eher kleinere Massen gefragt, dann kommt ein Kegelrad-Spindelhubgetriebe in Frage, wie es im Bild links gezeigt wird. Hier bewegt sich die Kugel- oder Trapezgewindespindel axial durch das Getriebe und das Kegelrad fungiert gleichzeitig als Mutter.

Sie erhalten beim Hersteller Spindel­hubgetriebe für Hubkräfte ab 2,5 bis 500 Kilonewton. Sie werden entweder durch einen direkt angebauten Elektromotor oder mittels Gelenkwelle angetrieben. Alle Getriebegehäuse sind bearbeitet und für eine gleich hohe Zug- und Druckbeanspruchung ausgelegt. Während Schneckenhubgetriebe mit Fett geschmiert werden, sind Schnellhubgetriebe mit Öl befüllt.

Für beide Bauarten steht ein breites Zubehörprogramm bereit, um individuellen Anforderungen gerecht zu werden. Die individuelle Problemlösung wird durch den Hersteller aber auch bereits in einer frühen Planungsphase unterstützt, setzt sich über Hilfen wie eine 3D-CAD-Bibliothek fort und reicht bis hin zu eigens gestalteten Hubgetrieben, die in relativ kurzer Zeit zur Verfügung stehen sollen. Dem Erledigen anspruchsvoller Hub-, Press- und Schwenkbewegungen sowie exakter Positionierungen steht dann nichts mehr im Wege.rm

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige