Erfolgreiche Finanzierungsrunde

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KI-gesteuerte Robotik: 25 Millionen Euro für Sereact

Das Unternehmen Sereact hat bekannt gegeben, dass es eine Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro erhalten hat, um die Anwendung seines Vision Language Action Model (VLAM) in der Robotik zu beschleunigen.

Die Sereact-Gründer Marc Tuscher und Ralf Gulde möchten mit ihrer KI-Technologie neue Standards setzen. © Sereact

Sereacts ermöglicht den schnellen Einsatz von KI-fähigen Robotern, die Lagerhaltung und Fertigung automatisieren. Angeführt wurde die Runde von Creandum. Zu den weiteren Investoren zählen Point Nine, Air Street Capital sowie prominente Business Angels wie der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Mehdi Ghissassi (ex-Google DeepMind), Ott Kaukver (Skype), Lars Nordwall (ex-neo4j), Torsten Reil und Niklas Köhler (beide Helsing).

Mit KI ausgestattete Roboter können beispielsweise in Lagern für den E-Commerce eingesetzt werden und Artikel vollautomatisch kommissionieren. In der Logistik können sie Waren selbstständig sortieren und Qualitätskontrollen durchführen, die Bestandsverwaltung automatisieren. Dies birgt ein enormes Potenzial zur Steigerung der Produktivität, zur Behebung des Fachkräftemangels und sogar zur Schaffung neuer Branchen.

Chat-Instruktionen für den Roboter

Sereact war das laut eigenen Angaben das erste Unternehmen, das visuelles Zero-Shot-Reasoning, das es Robotern ermöglicht, Aufgaben ohne vorheriges spezifisches Training auszuführen, mit Chat-Instruktionen in natürlicher Sprache kombiniert hat. Dank dieser Funktionen können Roboter Aufgaben ausführen, für die sie nicht explizit trainiert wurden, und auch von technisch nicht versierten Benutzern vor Ort bedient werden.

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„Mit unserer Technologie agieren Roboter situativ, statt starr programmierten Abläufen zu folgen. Sie passen sich dynamischen Aufgaben in Echtzeit an, was ein noch nie dagewesenes Maß an Autonomie ermöglicht“, sagt Ralf Gulde, CEO und Mitbegründer von Sereact.

Sereact begann mit der Automatisierung von Lagern und steht in erfolgreicher Zusammenarbeit mit Kunden wie BMW Group, Daimler Truck, Bol, MS Direct und Active Ants. Der Einsatz der Technologie in der realen Welt liefert dem System wertvolle Daten, um zu lernen und immer intelligenter zu werden, was es von Systemen unterscheidet, die hauptsächlich mit synthetischen Daten trainiert werden.

Software-First-Ansatz

„Die meisten KI-Robotik-Unternehmen konzentrieren sich derzeit auf Hardware. Was Sereact von den anderen unterscheidet, ist sein Software-First-Ansatz. Das bedeutet, dass sie das Potenzial haben, das Gehirn eines jeden Roboters zu werden, der Vision und autonome Fähigkeiten benötigt. Die Möglichkeiten sind endlos und es ist großartig zu sehen, dass diese Art von Innovation aus Europa kommt“, sagt Johan Brenner, General Partner bei Creandum.

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