Instandhaltung

Undercover-Sprinkler

Viele Architekten lieben versteckte Lösungen der Gebäudetechnik. Während Leitungen, Klimatechnik und Heizung längst unter Decken, Böden und Wandverkleidungen verschwinden, zeigen Sprinkler bisher unübersehbar Präsenz. Mit dem neuen Undercover-Sprinkler präsentiert Minimax aber eine Lösung, die den Brandschutz (fast) unsichtbar werden lässt – ohne Einschränkungen bei Montage und Funktionssicherheit. Durchdachte Konstruktionsdetails sorgen für kurze Auslösezeiten und ein breites Einsatzspektrum. Die Undercover-Sprinkler bestehen aus den bewährten Komponenten des Sprinkler 21 sowie einer neuartigen Einhausung, die sowohl in abgehängten Decken als auch in Massivdecken, beispielsweise aus Beton, eingelassen werden kann. Die im Sinne der EN 12259-1 zurückgesetzten Sprinkler fügen sich dezent in das Gesamtdeckenbild ein. So sind sie vor Fehlauslösungen durch mechanische Beschädigungen geschützt. Der Reinigungsaufwand ist kleiner als bei konventionell montierten Sprinklern. Als nahezu deckenbündiger unterer Abschluss stehen Dekorringe oder Abdeckungen mit Feingitterblende zur Wahl. Beide Ausführungen werden in den Grundfarben weiß und Chrom, aber auch in jedem beliebigen RAL-Farbton geliefert.

Die unauffälligen Abdeckungen, die in geschlossenem Zustand an kleine Lautsprechergitter erinnern, werden von Magneten gehalten, deren Kraft genau definiert ist. Es reicht im Prinzip die Sprühkraft des Wassers aus, um im Einsatzfall die Blenden zu entfernen. Um aber auch wirklich jede Verzögerung bei der Sprinklerauslösung zu verhindern, haben die Konstrukteure von Minimax die Abdeckungen zusätzlich mit einem Abwurfsystem ausgestattet, das den Sprinklerkopf noch vor Erreichen seiner Auslösetemperatur freilegt. Das zum Patent angemeldete System namens Cover Drop besteht aus einem Schmelzlot, das bei Erreichen seiner Auslösetemperatur eine Springfeder freigibt. Ihr Impuls wirft die Sprinklerblende rechtzeitig ab. Für hohe Funktionssicherheit sorgt nicht nur die redundante Technik für den Abwurf der Blende. Zusätzlich verhindert die Durchlässigkeit des Gitters, dass sich in der Konstruktion durch Kondensation oder undichte Leitungen Wasser ansammeln kann. Es würde im Brandfall durch seine kühlende Wirkung eine erhebliche Auslöseverzögerung verursachen. Bewusst wurde auch auf bewegliche Komponenten am Sprinkler, wie etwa Fall-Sprühteller, verzichtet. Denn dabei können stets Korrosion oder Verschmutzung die Funktion beeinträchtigen. Spezielle Konsolen und Schlauchauswinkelungen erlauben einen schnellen und robusten Einbau in Raster- und Gipskartondecken. Für Sichtbetondecken und verputzte Betondecken liefert Minimax passendes Schalungszubehör. Zur Höhenjustierung kommen in diesem Fall spezielle Langgewindemuffen zum Einsatz. Eine VdS-Bauteilanerkennung des neuen Produkts ist beantragt, bei der CE-Zertifizierung hat der Verband den Undercover-Sprinkler bereits positiv bewertet. ms

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