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Artikel und Hintergründe zum Thema

Toleranzhülsen

Andrea Gillhuber,

Verbindungselement in einem Roboterarm

Das Unternehmen Dr. Tretter zeigt auf der Motek in Halle 6 Toleranzhülsen.

Toleranzhülsen: Die geschlitzten Blechhülsen mit Sicken sind wie Wellenberge eingeprägt. © Dr. Tretter

Die geschlitzten Blechhülsen mit Sicken sind wie Wellenberge eingeprägt. Gefertigt aus Niro-Federbandstahl, dem Standardmaterial, halten sie Temperaturen bis 250 °C stand. Für Temperaturen bis zu 450 °C sowie in aggressiven chemischen Umgebungen sind Sonderausführungen erhältlich.

Toleranzhülsen sitzen im Spalt zwischen Welle und Aufnahmebohrung der Nabe. Die Wellenberge wirken wie kleine Druckfedern und sorgen für den Festsitz. Durch ein bestimmtes Übermaß der Toleranzhülse werden die Wellenberge elastisch verformt. Dadurch entsteht ein Kraftschluss zwischen Welle und Nabe. Der Vorteil der Toleranzhülsen gegenüber Klebe- und Pressverbindungen ist, dass sie ausgetauscht werden können.

Motek: Halle 6, Stand 6104

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