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Artikel und Hintergründe zum Thema

Industrieroboter

Mit dem nötigen Feingefühl

erleichtert der neu entwickelte Greifer von Schunk das Handling von empfindlichen Werkstücken oder von dünnwandigen Probenbehältern, wie sie etwa für Laboranwendungen in der Pharmazie typisch sind.

Laut Hersteller lässt sich der elektrisch angetriebene, längenvariable Parallelgreifer in seinem Hub an zahlreiche individuelle Anforderungen anpassen und wird in zwei Standardbaugrößen mit Hüben von 40 beziehungsweise 100 Millimeter angeboten. Der Greifer basiert auf einem kompakten, 55 Millimeter breiten Profil, rollengeführten Grundbacken und wird von einem bürstenlosen Servomotor angetrieben.

Der Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialist gibt die maximale Greifkraft der Version mit 100 Millimeter Hub mit 68 N an. Durch die Steuerung des Motorstroms und mit dem Einsatz von Kraftmesssystemen könnten aber auch noch geringere Greifkräfte bis unter 5 N erreicht werden. Daher eignet sich der Parallelgreifer auch für Prozesse, in denen geringe Greifkräfte verlangt werden.

Mit rund 1,3 Kilogramm in der Version mit 100 Millimeter Hub ist der Greifer leicht. Um Gewicht und Abmaße so weit als möglich zu reduzieren, funktioniert er mit einer externen Steuerelektronik, die ebenfalls mit angeboten wird. Diese erlaube die vergleichsweise einfache Programmierung, Vorkonfigurierung und Inbetriebnahme der Komponenten – zukünftig auch inklusive einer Bluetooth-Schnittstelle. lg

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