Industrieroboter
Aus der Luft gegriffen
In der Regel bezeichnet man damit eine Sache ohne Zusammenhang, die kabellose Greifersensorik von Schunk dagegen fördert den Zusammenhang: Eine Funkbrücke überträgt den von zwei Sensoren überwachten Hub der Greiferbacken an einen Empfänger, der mit der Steuerung der Gesamtanlage in Verbindung steht. Was auf den ersten Blick etwas übertrieben wirken mag, macht vor allem bei Anwendungen Sinn, bei denen Kabel nur unter großem Aufwand oder überhaupt nicht zum Greifer geführt werden können. Also bei Fräs- oder Schleifmaschinen, Bearbeitungszentren oder in rotierenden und beengten Anlagen, die keine Kabelführung durch die Achse erlauben.
Die kabellose Sensorik ist in erster Linie für die Greifer vom Neckar ausgelegt, lässt sich jedoch auch für andere Anwendungen wie zum Beispiel zur Bauteilabfrage nutzen. Übertragungsreichweiten bis zu 30 Metern und eine Batterie mit einer Lebenszeit bis zu 10 Jahren machen das System voll industrietauglich.mm









