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Artikel und Hintergründe zum Thema

Steckverbinder-System von Conec

Schnelle Kommunikation auf kleinem Raum

Conec hat seine Produktserie M8x1 P-codiert vorgestellt – die Kombination der superschnellen Ethercat- Kommunikation mit einer 24-Volt-Powerversorgung.

Die M8x1 Steckverbinderserie Ethercat P. (Bild: Conec)

Die bisher bekannte Ethercat-Kommunikation, basierend auf einer Ethernet-Übertragungstechnik, zeichnet sich besonders durch ihre schnelle Übertragungsgeschwindigkeit (Echtzeit-Ethernet) aus. Dieses ist bei vielen Anwendungen wie Synchronisierungen im Bereich der Automatisierungstechnik erforderlich. Die Verdrahtungstechnik hierbei wird mit einem vierpoligen geschirmten M8x1 Steckverbinder und einer Standardethernet-Leitung realisiert, die Powerversorgung erfolgt mit einer separaten Leitung.

Eine Weiterentwicklung der weltweit etablierten und standardisierten Ethercat-Technologie ist mit Ethercat-P von Beckhoff und der verbundenen ETG (Ethercat-Technologie Group) umgesetzt worden. Das besondere an Ethercat-P ist die Kombination der superschnellen Ethercat- Kommunikation mit der 24-Volt-Powerversorgung. Hierbei werden auf einem zweiadrigen Datenpaar Daten und Power (Us) für System- und Sensorversorgung mit 24 Volt und drei Ampere bereitgestellt.

Auf dem zweiten Datenpaar werden Daten und die Peripheriespannung (Up) für die Versorgung der Aktorik bereitgestellt. Durch diese direkte Einkopplung der Versorgungsspannung auf die 100-MBit-Leitung bei Ethercat-P wird eine kompakte und kostengünstige Geräteanschaltung realisiert. Da die Versorgungsleitungen entfallen, spricht man hier von einer „one cable solution".

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Neue Codierung

Um ein Verstecken mit anderen standardisierten M8x1-Steckverbinder-Systemen unmöglich zu machen, ist für diesen Einsatz eine neue Codierung entwickelt und in der IEC 60176-2-114 unter dem Begriff „P-Codierung" normiert worden. Besondere Merkmale dieser Codierung sind die rote Farbgebung der Kontaktträger und die voreilende T-Kontur an der Stirnfläche des Kupplungskontaktträgers, die das Verstecken mit anderen Codierungen verhindert.

Momentan stehen geschirmte axial umspritzte Bauformen mit der Kabelqualität G6, TPU 4xAWG22, in den Standardlängen zur Verfügung. Bei der 100-MBit- Geräteanschaltung werden fast ausschließlich Stecker-Stecker Verbindungsleitungen eingesetzt.

Bei den konfektionierbaren Steckverbindern stehen axiale Kupplungs- und Steckervarianten zur Verfügung, wahlweise mit Schraubanschluss (Kupplung) oder Crimpanschluss (Kupplung, Stecker).

Beim Flansch für direkte Leiterplattenmontage steht ein umfangreiches Lieferprogramm für den Geräteanschluss zur Verfügung, so dass für den Anwender viele variable Einbaumöglichkeiten bestehen. Die durchgehende Schirmung vom Flanschgehäuse bis zur Platine wird mit einem gestanzten Blech realisiert. Angeformte Kontaktzungen stellen die radiale Verbindung zum Flanschgehäuse her, die Verbindung zur Leiterplatte erfolgt über Rastelemente mit anschließender Verlötung. Die eingesetzten Materialien sind für Wellenlötung geeignet. Eine Flansch-Sonderausführung ist die Version mit angespritzter Leitung und einem weiteren Stecker an der Seite B, vorzugsweise P-codiert. Hiermit kann idealerweise eine Verdrahtung durch eine Wandung beispielsweise Schaltschrank erfolgen. as

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