Industriekommunikation
Mit einem Auge sieht man besser
stellt Senso Part fest. Die neue Autokollimations-Reflexionslichtschranke FR 20 RLO des Unternehmens soll im Nahbereich perfekt sehen und sogar durch Bohrungen schauen können.
Mit der Laser-Reflexionslichtschranke stellt der Spezialist für Industriesensorik ein neues Mitglied seiner F 20-Sensorfamilie vor. Im Unterschied zu Standard-Lichtschranken eigne sich der nach dem Autokollimationsprinzip arbeitende Sensor besonders für die Erkennung von Objekten aus kurzen Abständen sowie hinter Bohrungen und Blenden.
Im Unterschied zu „zweiäugigen“ Reflexionslichtschranken werden beim Autokollimationsprinzip Sende- und Empfangsstrahl durch dieselbe Optik geführt. Deshalb genügt für Autokollimationssysteme eine kleine Bohrung oder ein kleiner Spalt, um dahinter vorbeigeführte Objekte zu detektieren – auf diese Weise kann der FR 20 RLO zum Beispiel Objekte hinter Führungsschienen erkennen oder durch das Ventilloch einer Fahrradfelge schauen, um diese zur automatischen Einspeichung zu positionieren. Da ein Autokollimationssensor gut für den Nahbereich geeignet ist, kann er relativ nah am Prozess angeordnet werden.
Auch ein Ergebnis der speziellen Lichtstrahlgeometrie ist der über den gesamten Erfassungsbereich relativ kleine Lichtfleck, wodurch der Sensor für die Kleinteileerkennung besonders geeignet ist. Objekte ab 0,2 Millimeter Durchmesser, beispielsweise kleine Schrauben oder dünne Drähte, könnten bis zu einer Entfernung von 0,5 Meter zuverlässig erkannt werden, so die Gottenheimer Experten. Die maximale Reichweite beträgt vier Meter.
Auch wenn es um die genaue Positionierung von Objekten bei seitlichem Anfahren geht, hat die Einäugigkeit Vorteile. Da Hin- und Rückweg des Lichtstrahls identisch sind, schaltet der Sensor wiederholgenau am gleichen Punkt. Voraussetzung für diese Schaltgenauigkeit ist lediglich der Einsatz spezieller Reflektoren mit sehr kleinen Waben, die der Hersteller in mehreren Ausführungen (eckig, rund, Folie) als Zubehör anbietet. lg








