Hydraulik + Pneumatik

Aromatherapie für den Tank

Im Fahrzeugtank misst ein Tankdrucksensor den Druck und dient dazu Lecks im Tank zu diagnostizieren. So lassen sich die gesetzlichen Vorgaben über Kohlenwasserstoffemissionen des Tanksystems einhalten und Verdunstungsverluste minimieren. Materialien, die mit modernen Kraftstoffen in Berührung kommen, müssen heute nicht nur gegen Benzin, sondern auch gegen Alkohole wie Methanol und Ethanol sowie gegen Wasser beständig sein. Diese Substanzen treten vor allem durch die Beimischung von alkoholhaltigem Biosprit im Fahrzeugtank auf. Darüber hinaus muss der Kunststoff auch Zinkchlorid verkraften, da er am Unterboden mit der verzinkten Karosserie in Kontakt kommt. Nach Untersuchungen bei Bosch und Prüfungen zur Ozonbeständigkeit in den anwendungstechnischen Labors der BASF wählten die Bosch-Entwickler Ultramid T KR 4355 G7, ein teilaromatisches Polyamid (PA 6/6T) mit 35 Prozent Glasfaser, das diese neuen und entscheidenden Anforderungen an einen Elektronik-Gehäusewerkstoff erfüllt. Aromatische, bzw. teil-aromatische Verbindungen haben die Eigenschaft, eine besondere Stabilität hinsichtlich ihrer chemischen Bindungen aufzuweisen. Dieser Kunststoff beispielsweise bietet eine hohe Dimensionsstabilität und nimmt kaum Wasser auf. Die Robert Bosch GmbH fertigt daher ihre neusten Generationen der Tankdrucksensoren aus diesem Polyamid. Zusammen gearbeitet haben in diesem globalen Projekt die Bosch-Abteilungen Entwicklung Sensoren und Zündung in Stuttgart-Feuerbach und in den USA, die zentrale Forschung in Waiblingen, die Produktion in Eisenach, die BASF-Projektleiter in Deutschland und den USA sowie der Fahrzeughersteller. ee

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