Hydraulik + Pneumatik

Beim Stehen am Tresen

bekommt man zwangsläufig auch die Reinigungsprozedur der Biergläser mit: Sie werden über eine Reinigungsbürste gestülpt. Einigermaßen ähnlich geht diese Prozedur auch bei größeren Gebinden wie Fässern vonstatten, wobei sich die Problematik allerdings weniger auf die eigentliche Reinigung, sondern mehr auf die Handhabung der Schwergewichte konzentriert.

Daher ist diese Reinigungsstation mit Sprühlanze mit einem Handhabungsmanipulator kombiniert. Konkret handelt es sich um eine Hubsäule mit pneumatischer Betätigung. An ihr sind spezielle Auslegerarme montiert, die wiederum Leichtbaugreifer für diverse Gebindetypen halten.

Die zu säubernden Behältnisse werden auf einer Palette liegend zur Reinigungsstation gefahren. Der Greifer wird um das Fass gelegt, gespannt und angehoben. Anschließend dreht man das Fass um 180 Grad und positioniert es so, dass eine Sprühlanze durch Absenken des Fasses in das Spundloch eindringen kann.

Bei der anschließenden Schwemmreinigung wird mit viel Flüssigkeit und niedrigem Druck gearbeitet. Um auch schwer zugängliche Bereiche des Behälters zu erreichen, setzt man einen rotierenden Reinigungskopf ein. Die Flüssigkeit mit darin gelöstem Schmutz fließt anschließend in die Auffangwanne. Die Reinigungsstation erlaubt ein ergonomisches Handhaben des Behältnisses und verhindert, dass der Bediener in einen unerwünscht engen Kontakt mit dem Reinigungsmedium kommt.rm

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