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Artikel und Hintergründe zum Thema

Nullpunktspannsysteme

Weniger Rüstzeit

Auf einem neuen Bearbeitungszentrum setzt das Traditionsunternehmen Kocks für die Herstellung von Bauteilen auf AMF-Nullpunktspannsysteme. Damit lassen sich Fertigungszeiten teilweise um mehr als 80 Prozent reduzieren und mehr Flexibilität in der Ersatzteilherstellung und der Schichtorganisation gewinnen.

Nullpunktspannsystem

Manche Teile müssen nicht mehr wie früher neunmal aufgespannt werden, sondern nur noch dreimal. Das K-20-Modul von AMF ist für die Fräs-Drehbearbeitung bis 2.200 Umdrehungen pro Minute freigegeben. Eine Bearbeitungsmaschine bei Kocks besteht aus einer 48 Millimeter hohen Grundplatte mit vier dieser Nullpunkt-Einbauspannmodule. Sie bringen Einzugs- und Verschlusskräfte von je 20 Kilonewton und Haltekräfte von je 55 Kilonewton auf. Die Wiederholgenauigkeit beim Spannen liegt bei kleiner 0,005 Millimeter. Mit je 112 Millimeter Durchmesser und zusätzlichen, geschliffenen Auflagestücken auf der Station entsteht eine große Auflagefläche. Dennoch sind die Module mit 34 Millimeter Einbautiefe kompakt und benötigen nur wenig der Aufbauhöhe insgesamt auf dem Maschinentisch.

Rund drei Stunden läuft die Bearbeitung mancher Werkstücke, die mit AMF-Spannbolzen direkt gespannt werden. Weil die AMF-Nullpunktspannmodule überzeugende Ergebnisse bei der Rüstzeitenreduzierung zeigen, setzt Kocks die Technologie auf zwei weiteren Maschinen ein – darunter ein Union-Bohrwerk mit einem Maschinentisch von 2.000 mal 2.000 Millimeter und einem Aufspannwinkel in den Maßen 1.000 mal 1.000 mal 2.000 Millimeter. Hier kommen für die Schwerzerspanung die extrastarken AMF-Module K40-H in einer Aufbaustation für die Werkstückdirektspannung sowie in einer Einzelstation für die Aufnahme von Grundplatten oder Vorrichtungen zum Einsatz. pb

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