Handhabungstechnik
Packstoffe mit Laser bearbeiten
Als modernes und flexibles Werkzeug zur Materialbearbeitung hat der Laser in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Wachstumsschub erlebt. Niemals stumpf, fein fokussierbar und trägheitsfrei werden Laser unter anderem für die Bearbeitung von Metallen, Glas, Keramik und Kunststoffen eingesetzt. Auch auf dem Verpackungssektor lassen sich durch Lasertechnologie Produktivitätssprünge oder bisher ungeahnte Produkteigenschaften erzielen. Jenoptik Automatisierungstechnik hat die Laseranlage Jenoptik-Votan P vorgestellt. Im Verpackungsbereich hat sich das Unternehmen insbesondere auf die Bearbeitung von Kunststoff-, Karton-Kunststoff-, Karton-Aluminium-Kunststoff-Verbunden sowie Kunststofffolien für flexible Verpackungen spezialisiert. Scannersysteme bewegen den Laserstrahl über das zu bearbeitende Material, so dass nahezu beliebige Figuren und Strukturen mit höchster Geschwindigkeit erzeugt werden können. Dabei sind je nach Materialart Vorschubgeschwindigkeiten der Produktionslinien von 100 bis 1.000 Meter pro Minute (Rolle zu Rolle) erreichbar. Speziell für den Einsatz bei der Herstellung von Kartonverbundverpackungen für Flüssigkeiten und flexible Verpackungen aus Kunststofffolien bietet der Hersteller die Laseranlagen Jenoptik-Votan P an. Für die Erzeugung von Figuren oder Strukturen werden die Bearbeitungsverfahren – auch in Kombinationen untereinander – realisiert: schneiden, perforieren, ritzen. Neben der hohen Bearbeitungsqualität und -geschwindigkeit bietet der Einsatz der Lasertechnik weitere Vorteile: Geometrische Form und Bearbeitungsparameter lassen sich flexibel ändern und als Datensätze abspeichern. Umrüstzeiten von einem auf ein anderes Produkt sind dadurch auf ein Minimum begrenzt. Über dem zu bearbeitenden Material installierte Laser-Scan-Systeme ermöglichen das berührungslose Bearbeiten der bewegten Materialbahn und arbeiten über lange Zeit völlig verschleißfrei. pb








