Handhabungstechnik

Elektrisch greifen – mehr Möglichkeiten!

Zwar ist auch mit pneumatisch oder hydraulisch angetriebenen Greifern vieles machbar, doch für besonders flexible Automatisierungsaufgaben kann ein elektrisch betriebener und angesteuerter Greifer eine ganze Reihe von Vorteilen in die Waagschale werfen: So werden komplizierte Handhabungsaufgaben durch die Aufsicht einer externen Steuerung doch wesentlich erleichtert. Greifkräfte und Geschwindigkeiten lassen sich besser an die jeweiligen Erfordernisse anpassen und die mögliche Voreinstellung des Nutzhubes verkürzt nicht nur die Schließ- und Öffnungszeiten, sondern auch die Taktzeiten.

Antrieb und Ansteuerung erfolgen über einen 24-Volt-Schrittmotor und eine externe oder aber integrierte Steuerung. Im zweiten Fall wird die Greifkraft per Potenziometer am Greifer eingestellt. Die Ansteuerung der Auf- und Zu-Greiferbewegung erfolgt über die Digi-talausgänge der übergeordneten Steuerung. Diese kommandiert über elektrische Stellsignale zudem Positionsfahrten, Stellungsabfragen sowie Parametereinstellungen.

Die drei Greiferausführungen (Gewicht 470 bis 1.420 Gramm) decken Greifkräfte von 60 bis 175 Newton und Gesamthübe von 12 bis 20 Millimetern ab. Ihre robuste Mechanik in Form einer zwangsgeführten Keilhakenkinematik und von Greifbacken, die durch Wälz- und Nadellager doppelt geführt sind, bewirkt eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer. rm

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