Fördertechnik
Sanft gebettet auf dem Versandweg
Was auf den ersten Blick wie ein schlichter Pappkarton aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ziemlich durchdachte Schutzverpackung für empfindliche Produkte wie beispielsweise Platinen, Mikroprozessoren oder Messgeräte. Denn die „Verpackungskünstler“ im Hause Ratioform statten ihre Wellpappebehälter meist mit mehr als nur einer Funktion aus.
Spezielle Lösungen
Für elektrostatische Bauelemente beispielsweise bieten die Bayern eine Versandbox an, die eine elektrische Aufladung des Inhalts verhindert. Sie verfügt über eine beidseitig versiegelte und elektrisch leitfähige Graphitbeschichtung. Außerdem ist vorsorglich ein EGB-Warnsymbol aufgedruckt und der Polsterschaum im Inneren ist ebenfalls antistatisch. Diese Versandbox erfüllt laut Anbieter „alle internationalen Spezifikationen“.
Ebenfalls für das Verschicken empfindlicher Technik-Produkte konzipiert ist eine Schaumbox, die einen besonderen Schutz gegen Stöße und Vibrationen bietet. Hier liegt das Gerät, die Armatur oder das filigrane Bauteil in Noppenschaum fixiert und ist dabei gleichzeitig vor Staub geschützt. Diese Verpackung steht mit drei Schaumstärken zur Verfügung und hat einen selbst klebenden Verschlussstreifen mit Aufreisperforation. Hier gilt also das Zeit sparende Prinzip: Einfach verpackt, schnell entpackt.
Millionenschäden
Nach aktuellen Angaben des Verbands der Wellpappen-Industrie (VDW, Darmstadt) entstehen der deutschen Wirtschaft jährlich Kosten von rund 312 Millionen Euro durch Transportschäden, die sich eigentlich vermeiden ließen. Eine gewaltige Summe! Durch den Einsatz richtig dimensionierter und qualitativ hochwertiger Verpackungslösungen aus Wellpappe kann hier zweifellos viel Geld eingespart werden. Mal ganz abgesehen von der ganzen Rennerei und Nerverei wegen Reklamationen und Umtauschaktionen.Michael Stöcker









