
Aus der 2D-Zeichnung wurden mit Hilfe des CAD-Systems HP ME30 3D-Daten generiert. Anhand von gedruckten Bilderkarten wurde für den Kunden dokumentiert, wie die Gestaltung des Produkts im Detail (Außen- und Innenansicht) aussieht. Ein aufwändiges Unterfangen zu der damaligen Zeit, wenn man vergleicht, was heute technisch möglich ist. Selbst größere Objekte werden mittlerweile eingescannt, wenn keine 3D-Daten zur Verfügung stehen, um sie danach optisch weiter aufzubereiten. Aus den mit Epoxidharz erstellten fünf STL-Urmodellen des Optik-Gehäuses konnten die beiden Silikonformen für den Zweifach-Nutzen gegossen werden. In diese wurden dann auf der Basis des Werkstoffs HFG die 15 schwarzen Musterteile unter Vakuum abgegossen. Sehr umfangreich wurden die einzelnen Schritte fotografisch dokumentiert, damit sich der Auftraggeber ein exaktes Bild von den Arbeitsschritten machen konnte.
