
Vorausdenker hat gut nachgedacht:
Der mit 4.000 Euro dotierte 1. Platz ging an den 23-Jährigen Julian Kunze, Student am Lehrstuhl für Unkonventionelle Aktorik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Ihn beschäftigte die Idee, ein alternatives Aktuatorprinzip für Vakuum-Sauggreifer zu entwickeln. Aktuelle Vakuum-Greifer arbeiten überwiegend mit pneumatischen oder mit elektrischen Vakuum-Erzeugern; bei einer zentralen Vakuum-Versorgung über einen Vakuum-Ejektor wird die Druckluft vom Ejektor in Druckluftleitungen bis zum eigentlichen Aktor transportiert. Elektrische Erzeuger wie Gebläse oder Pumpen sind häufig sehr geräuschintensiv, außerdem ist ein solches System verlustbehaftet. Abhilfe sollen nun Formgedächtnisaktoren schaffen, mit denen das Vakuum direkt am Wirkort – an der Saugermembran – erzeugt wird.
