
Nicht für diese Welt gemacht:
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat diese Leightweight Rover Unit (LRU) vorgestellt. Es ist ein teilautonomer Roboter zur Exploration von Mond oder Mars. Er kombiniert diverse Technologien, die das DLR entwickelt hat, zum Beispiel Antriebs- und Lenkeinheiten, deren Motoren schon im Rokviss-Experiment fünf Jahre lang auf der ISS ihre Weltraumtauglichkeit unter Beweis stellen konnten. Eine Stereokamera und das Semiglobal-Matching-Stereoverfahren geben dem Roboter die Fähigkeit, seine Umgebung in 3D wahrzunehmen. Hieraus berechnet der Roboter Umgebungskarten und steuert autonom in unbekanntem und unebenem Gelände vordefinierte Ziele an. Diese selbstständige Navigation ist wichtig, da Signale von der Erde viele Sekunden oder Minuten benötigen, was eine direkte Fernsteuerung erschwert.