Schmersal sorgt für Sicherheit nach ISO

RFID verhindert ein Umgehen

Schmersal bietet eine neue Generation von Sicherheitskomponenten und Systemen zur sicheren Signalverarbeitung an und sichert Maschinenherstellern und Anwendern eine Reihe von handfesten Vorteilen zu: Die neue Komponenten erfüllen die höheren normativen Anforderungen an die Sicherheitstechnik, sind multifunktional, seien kosteneffizient und trügen zu einer höheren Anlagenverfügbarkeit bei. Zudem ließen sie sich flexibel in ganzheitliche sicherheitstechnische Konzepte einpassen.

Kompakte Bauform, hohe Zuhaltekraft, bistabiles Wirkprinzip und ein elektromotorischer Sperrbolzen: die neue sichere Bolzenzuhaltung AZM400 von Schmersal. (Foto: Schmersal)

Die ISO 14119, die seit 2015 anzuwenden ist, verlangt Maßnahmen zum Schutz vor Umgehung von Verriegelungseinrichtungen (Manipulationsschutz), das heißt der Maschinenbediener soll daran gehindert werden, Schutzeinrichtungen zu umgehen oder auszuschalten. Diese Anforderung lässt sich mit den Sicherheitssensoren der RSS-Reihe von Schmersal realisieren. Dazu dienen etwa die RSS 16 oder RSS 260. Bei diesen berührungslos wirkenden Schaltgeräten kommunizieren Sensor und Target über ein sicherheitsgerichtetes Detektionsprinzip auf Basis der RFID-Technologie. Das schafft die Voraussetzung für die Auswahl zwischen drei Arten der Codierung, je nach angestrebtem Niveau der Manipulationssicherheit.

Die RFID-Technologie wird nicht nur in Sicherheitssensoren eingesetzt, sondern auch in Sicherheitszuhaltungen wie etwa dem AZM 300 oder dem AZM400 für schwere Schutztüren, der erst seit wenigen Wochen auf dem Markt ist. Hier ermöglicht die Elektronik in Verbindung mit der

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Sensorik zahlreiche Zusatzfunktionen wie zum Beispiel ein Erkennen von Fehlerzuständen, sodass der ungeplante Stillstand an Maschinen oder Anlagen vermieden werden kann. Zu den Haupteigenschaften des AZM400 gehören darüber hinaus der elektromotorisch angetriebene Sperrbolzen, eine Zuhaltekraft von 10.000 N und das bistabile Wirkprinzip.

Systeme zur sicheren Signalverarbeitung

Sicherheitsrelaisbausteine sind eine platzsparende, kostengünstige Technik zur Auswertung von Sicherheitssignalen. Die neue TÜV-zertifizierte Baureihe Protect SRB-E von Schmersal bietet den Vorteil, dass mit nur acht Basisvarianten ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt wird. Denn jeder Baustein ist für bis zu elf verschiedene Anwendungen über ein leicht zu handhabendes Bedienelement konfigurierbar.

Die neue Sicherheitssteuerung ist eine frei programmierbare Kompaktsteuerung mit IO-Erweiterungsmodulen zur sicheren Signalverarbeitung von mechanischen und elektronischen Sicherheitsschaltgeräten. bw

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