Hiperface vereinfacht Montage der Servomotoren

Ein Kabel muss reichen

Nicht nur Verdrahtungskosten und Montagezeit eingespart, sondern auch die Konstruktion wird kompakter:Einkabel-Servoantriebssysteme.

Parker Hannifin, der Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie, verlegt sich auf Einkabel-Servoantriebssysteme. Es besteht aus Servomotoren der erfolgreichen Serie SME und einem TPD-M Dreiachs-Servoantrieb. Diese Kombination ermöglicht es OEMs, ihre Antriebssysteme wesentlich zu vereinfachen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen, die separate Motor- und Encoderfeedbackkabel zwischen Servomotor und Antrieb benötigen, erfordert diese Lösung nur ein einziges Kabel. Die Servomotoren der Baureihe SME mit Einkabel-Option nutzen das neue und innovative Hiperface DSL Protokoll. Dabei handelt es sich um eine digitale und störungsfreie Absolutpositionserfassung für Servomotoren, welche die Encoderkommunikation in das Motorleistungskabel integriert. Somit entfällt ein separates Geberkabel zwischen Antrieb und Motor. Dieser Hochleistungsgeber verfügt über eine Auflösung von 18 Bit pro Umdrehung und max. 4096 Umdrehungen. SME Servomotoren sind in Flanschgrößen von 60 bis 142 Millimeter und einem Nennmoment von 0,35 bis 17 Newtonmeter sowie Nenndrehzahlen bis 7500 min-¹ erhältlich. Dank ihrer niedrigen Rotorträgheit eignen sich die SME Motoren für hochdynamische Anwendungen z.B. in Lebensmittelverarbeitungs und -verpackungsmaschinen sowie Materialumformungsmaschinen und allgemeinen Anwendungen. In Verbindung mit den Servoantrieben der Serie TPD-M von Parker bieten sie eine Lösung, die nicht nur Verdrahtungskosten und Montagezeit einspart, sondern auch die Konstruktion kompakterer und vereinfachter Maschinen erlaubt. TPD-M ist die weltweit erste Mehrachs-Servoantriebsfamilie, die bis zu drei Servomotoren mit einem einzigen 50 Millimeter Modul ansteuern kann. Das Gerät ist der kompakteste Mehrachs-Servoantrieb auf dem Markt und bietet Maschinenbauern die ideale Lösung zur Reduzierung der Schaltschrankgröße. Die zentrale Leistungsversorgung und die Kopplung aller Antriebe durch einen gemeinsamen DC Zwischenkreisbus ermöglichen die energieeffiziente Antriebsauslegung, da die Energie bremsender Antriebe direkt den beschleunigenden Achsen zur Verfügung gestellt wird. bw

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