Antriebstechnik
Elektronischer Kostenstellen-Zähler
Die wesentliche Voraussetzung für einen transparenten Energieverbrauch und das Aufspüren von Energiefressern sind Stromzähler – angefangen von der Einspeisung, über Haupt- und Unterverteilungen bis hin zur Ebene der einzelnen Stromverbraucher. Eine neue Generation elektronischer Energieverbrauchszähler ist nicht nur zuverlässig und unempfindlich gegen Störimpulse, sondern kann auch in allen Wechsel- und Drehstromnetzen mit beliebiger Belastung eingesetzt werden. Da sie keine mechanisch beweglichen Teile enthalten sind sie zudem stoß- und erschütterungsunempfindlich, auch bei beliebiger Einbaulage. Als Zwischenzähler sind sie daher in Industrieanlagen zur Kostenstellenerfassung, Leistungsüberwachung und Energiemanagement ebenso einsetzbar wie auf Baustellen und in Büros.
Diese Zähler sind in den Genauigkeitsklassen 1 und 2 erhältlich und können für Wirk- oder Blindarbeit, sowie als Kombi- und Mehrtarifzähler eingesetzt werden. Für die Weiterverrechnung von Verbrauchswerten an Dritte kann der Zähler sogar beglaubigt werden und ist auch plombierbar. Diese Reihe beinhaltet die direkt messenden Typen mit 0,05 bis 65 Ampere und Stromwandler-Ausführungen für ein und fünf Ampere. Das am Zähler programmierbare Wandlerübersetzungsverhältnis bietet zusammen mit LCD-Display und LED eine korrekte Anzeige der elektrischen Arbeit. Hinzu kommt eine potenzialfreie S0-Schnittstelle für die Zählwertübertragung des Energiebezuges, die in ihrer Ausgabefrequenz an die Erfordernisse unterschiedlicher Energiedatenerfassungs-, Optimierungs- oder Leittechniksysteme angepasst werden kann. Wichtig für den Anwender ist die Überprüfung der Verdrahtung sowie unzulässiger Strom-, Spannungs- oder Frequenzwerte durch einen Installationsselbsttest. Die neuen Zähler sind geeignet zum Einbau in Verteiler oder Kleingehäuse, für Wandmontage, Fronttüreinbau oder Schnellbefestigung auf Tragschienen mit 35 Millimeter. st







