Antriebstechnik
Allerfeinste Schritte
Wer schon einmal versucht hat, ein Mikroskop bei hoher Vergrößerung möglichst genau zu verfahren, der wird jetzt ein Dankgebet Richtung Jena schocken. Piezosystem Jena hat einen Mikroskopobjektiv-Feinpositionierer mit einem Gesamthub von 500 Mikrometern entwickelt. Der neue, auf einem spielfreien Piezoantrieb basierende Feinpositionierer ist eine Fortsetzung der Serien mit 100 und mit 330 Mikrometern Verstellweg.
Der Feinpositionierer wird ebenfalls mit Gewindeadapter am Mikroskop oder dem abbildenden System befestigt. Das Mikroskopobjektiv wird dann in den Piezo-Positionierer eingeschraubt. Eine Vielzahl von Adapterringen ermöglichen einen universellen Einsatz. Durch ein analoges Spannungssignal kann der Positionierer mit einer Auflösung von unter einem Nanometer gesteuert werden. Integrierte Positionssensoren sorgen für eine hysterese- und driftfreie Positionierung.
Der Vorteil des vollkommen spielfreien Piezoantriebes liegt in der hochauflösenden Feinstpositionierung, die auch bei höchsten Vergrößerungen eine exakte Detailabbildung von feinsten Strukturen ermöglicht und schnell verfahren werden kann.dc









