Antriebstechnik
Hohe Schutzart ohne Schaltschrank
Das neue elektropneumatische Automatisierungssystem kommt ohne Schaltschrank aus und arbeitet dennoch in erhöhter Schutzart IP65 / IP67. Damit wird die Fertigungs- und Prozess-Automatisierung in rauen Umgebungen noch flexibler, beispielsweise in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der industriellen Reinigungstechnik und Wasseraufbereitung sowie in der Robotik. Elektronik- und Pneumatikmodule lassen sich je nach Bedarf und Anwendung frei kombinieren und applikationsspezifischen und steuerungstechnischen Anforderungen anpassen. Möglich wird dies durch den neuen Aufbau: Während bisher blockweise nach Elektronik und Pneumatik aufgebaut wurde, wird bei dem neuen modularen System die Fluidik ebenfalls durch die Elektronikmodule hindurchgeführt.
Darüber hinaus sind die elektrischen Rückmeldeeingänge in die Pneumatikmodule integriert und die Funktionsmodule für alle elektrischen Ansteuervarianten standardisiert: Das System kann sowohl mit gängigen Feldbusprotokollen als auch über ein Multipolmodul angesteuert werden. Mit Hilfe von Zwischeneinspeisemodulen können die bestehenden 32 Verbindungen um je 16 zusätzliche Ein- und Ausgangsleitungen erweitert werden. Aufgrund der feinen Granularität und der Kombinationsmöglichkeiten können beliebige Systemaufgaben gelöst werden. Beispiel Wasseraufbereitung: Die pneumatischen Ausgänge steuern einfach- oder doppeltwirkende Prozessventile und Zylinder mit oder ohne Stellungsrückmeldungen an. Die Stellungspositionen der Aktoren können über digitale Eingänge abgefragt werden. Sensoren, etwa für Temperatur und Füllstand, liefern analoge Werte, die ebenfalls über entsprechende Analogmodule erfasst werden können. Zusätzliche elektrische Schaltfunktionen werden auch über das System angesteuert. st









