Antriebstechnik
Nano-Forschung im Fokus
Zwei führende Grazer Forschungseinrichtungen im Technologiebereich, die TU Graz und Joanneum Research, gründen die „Nanoteccenter Weiz Forschungsgesellschaft“ (NTC Weiz GmbH). Sie setzen damit einen noch deutlicheren Fokus auf das steirische Kompetenzfeld Nanotechnologie. Von Lebensmittel-, Raumluft- und Arbeitssicherheits-Überwachung bis hin zu medizinischen Schnelltests für den Notfall reicht das Anwendungsspektrum der Sensor- und Nano-Bauelemente, die in der neuen Forschungsgesellschaft entwickelt werden sollen.
TU Graz und JR hatten ihre traditionelle Zusammenarbeit durch einen im Jahr 2004 verabschiedeten Kooperationsvertrag zusätzlich gestärkt. Mit der Errichtung des NTC begründen die beiden steirischen Technologie-Forschungseinrichtungen einen weiteren, gemeinsamen Schritt, die Steiermark noch deutlicher als bereits bisher ins Zentrum einer entscheidenden Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts zu rücken.
„Wir wollen im Nanoteccenter Weiz neue Anwendungsbereiche in Optoelektronik, Sensorik und Nanoanalytik technologisch und wirtschaftlich erschließen“, formulieren die Geschäftsführer Diplomingenieur Helmut Wiedenhofer (JR, links im Bild) ((gm051_1)) und Professor Dr. Emil List (TU Graz) ((gm051_2)) ihre Zielsetzung. Das NTC soll dazu intensiv mit nationalen und internationalen Unternehmen zusammenarbeiten. Die geplanten Aktivitäten reichen von der Abwicklung von Forschungsprojekten über Dienstleistungen wie Test-, Mess- oder Prüfaufträge bis hin zur gemeinsamen Prozess- und Produktentwicklung mit Unternehmen. Technologie-Coaching für Industriebetriebe sowie KMU bilden einen weiteren Schwerpunkt der neuen Gesellschaft, die im „Weizer Energie- und Innovationszentrum II“ auf 940 Quadratmetern Büro- und Laborfläche angesiedelt sein wird. Die Nanoteccenter Weiz GmbH wird durch den Zukunftsfonds des Landes Steiermark sowie durch Regionalförderungsmittel der Europäischen Union gefördert. gm









