Edelmetalle

Silber, Gold und Platin im Blick

Heraeus Precious Metals veröffentlicht erstmals seine Edelmetallprognose in Kooperation mit der SFA Oxford. Der Bericht gibt einen Ausblick auf das Jahr 2018 und liefert Hintergründe zu den Preisentwicklungen der Edelmetalle.

Heraeus Precious Metals veröffentlicht erstmals seine Edelmetallprognose in Kooperation mit der SFA Oxford.

„Wer Fehlentscheidungen vermeiden will, muss den Markt besser verstehen als der Rest der Marktteilnehmer“, sagt Hans-Günter Ritter, Leiter Global Trading bei Heraeus. Beim Verstehen sollen die Markteinblicke und Analysen, die der Anbieter von industriellen Edelmetallservices zusammen SFA Oxford erstellt hat, helfen. Neben Gold, Silber und Platin, analysieren die Expertem auch Palladium, Rhodium, Ruthenium und Iridium.

Der Blick auf den Goldpreis zeigte eine Zunahme um 12 Prozent in 2017. Im Jahresverlauf rechnet Heraeus mit einem wiedererstarkten US-Dollar, der die derzeitige Aufwärtsbewegung beim Goldpreis umkehren dürfte. Die zu erwartende sinkende Liquiditätszufuhr der Zentralbanken, sowie steigende Renditen von Staatsanleihen sprechen dafür. Im Gegenzug dürften die politischen Konflikte in Korea und dem Nahen Osten unterstützend wirken, „Gold bleibt damit weiter ein sicherer Hafen für Investoren“, lautet ein Fazit der Analysten.

Da der Silberpreis an der Entwicklung des Goldpreises hängt, rechnet Heraeus im Jahresverlauf mit tieferen Preisen. Obwohl die industrielle Nachfrage für Silber ist 2017 leicht gewachsen ist, im Wesentlichen getragen von der stark wachsenden Photovoltaikindustrie. Dieser Trend dürfte sich im Jahr 2018 fortsetzen, wird aber nicht ausreichen um eigene Impulse zu setzen.

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„Die Marktbedingungen für Platin werden sich im Jahr 2018 verbessern“, prognostiziert Heraeus Precious Metals. Die Nachfrage der Schmuckindustrie dürfte steigen, während sich der Verbrauchsrückgang aufgrund des Diesel-Skandals in der Automobilindustrie abflachen wird.

Der Palladiumpreis pendelt sich auf dem derzeitig hohen Niveau ein: Palladium profitierte in den vergangenen Jahren vom starken Wachstum der Automobilindustrie, die 80 Prozent der Nachfrage verantwortet. Aufgrund des Wegfalls von Steuervorteilen im wichtigsten Automarkt China, sowie einem schwächeren Wachstum des US Marktes dürfte sich der Zuwachs deutlich abflachen. cs

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