Donnerstag 15.9.2016 - Freitag 16.9.2016

Auftragsmanagement und Produktionsplanung

Zunehmender Wettbe­werbs­druck führt zu wachsenden Produktspektren, zunehmender Varian­ten­vielfalt, steigender Produkt- und Prozesskomplexität. Der Kunde erwartet zudem kleine Auftrags­mengen zu Kosten einer Serien­fer­tigung. Dies setzt eine hohe Flexi­bi­lität und Anpassungsfähigkeit in den ab­wickeln­den Abtei­lungen voraus. Abwei­chungen zwischen Pla­nung und Ist-Situation werden u.a. durch Feinplanung, Kapa­zitäts­abgleich, Auftrags­einlastung, Auftrags­reihen­folgen und Arbeitsverteilung entspre­chend der Ressourcen geregelt. Dabei kann eine zentrale Produktions­planung und -steuerung (PPS) die aktuelle Situation oft nur unzurei­chend berück­sich­tigen. Durch Störungen im Ablauf und Einflussgrößen wie ver­brauchs­gesteuerter Fertigung, Ma­schinen­ausfällen, fehlendem Personal oder Eilaufträge kann der geplante Ablauf gestört werden.

Eine intel­li­gente Verknüpfung von Prozessen entlang der Liefer­kette (Angebots­er­stellung, Konstruktion, Auftrags­ab­wicklung, Beschaffung, Arbeits­vor­ber­eitung und Produktion) - kurze Lieferzeiten und hohe Liefer­be­reit­schaft. Ziel ist es, flexibel auf Kundenanfragen zu reagieren und Auf­träge in kürzester Zeit durch die Produktion zu steuern. Mit steigenden Erfahrungs­werten können Skaleneffekte realisiert, Abläufe standardisiert und eine hohe Prozessstabilität erreicht werden. Skaleneffekte treten vor allem in den arbeits­vorbereitenden Tätig­keiten auf. Arbeits­pläne, Stücklisten, Zeich­nungen etc. müssen bei hoher Wiederhol­häufig­keit seltener neu generiert werden.

Veranstalter:

Technische Akademie Wuppertal e.V.
42097 Wuppertal
Fax: 0202-7495-216
E-Mail: [email protected]
http://www.taw.de

Termininformationen:
Donnerstag 15.9.2016 - Freitag 16.9.2016
Ort:
Wuppertal