Zerspanen
Herz und Gehirn
von Roboter-Fügesystemen sind die Stromquelle und die Steuerung. Bisher folgten Roboter-Schweißsysteme im Automobilbau und in der Zulieferindustrie immer dem Prinzip „nach oben offen“. Entsprechend hoch waren die Leistungsreserven und die Ausbaumöglichkeiten, was auch einen hohen Investitionsaufwand bedeutete. SKS Welding Systems aus Landstuhl geht mit neuen Komponenten den umgekehrten Weg und hält die eingesetzten Gerätschaften möglichst schlank.
Die neue Stromquelle LSQ3 bietet mit einem Schweißstrom von 340 Ampere bei 40 Grad Celsius und 60 Prozent Einschaltdauer für die Fügeaufgaben genügend Leistungsreserven. Bei 100 Prozent Einschaltdauer leistet sie immer noch 280 Ampere, die mittels der DTC-Technologie dem Prozess schnell zur Verfügung stehen. Mit 37 Kilogramm ist das Modell ein Leichtgewicht. Es beherrscht die klassischen MIG/MAG Schweißprozesse sowie deren gepulste Varianten für noch höhere Schweißqualität an Stahl, CrNi-Stahl, Aluminium, Bronze.
Ihre Befehle erhält die Stromquelle von der neuen Schweißprozess-Steuerung Q6p. Sie berechnet die idealen Stromquellen-Kennlinien, verwaltet und kontrolliert bis zu 186 Schweißprogramme. Zudem unterstützt sie das Schweißverfahren Synchroweld, das speziell für das Fügen mit dem Roboter entwickelt wurde. ee








