Zerspanen
Mal wieder eine Werkzeug-Revolution
wird verkündet, diesmal von Hoffmann. Aber die Fakten eines neuen Vollhartmetall-Schruppfräsers sind auch wirklich beeindruckend. So schafft ein 20-Millimeter-Fräser im Material C45W beim Fräsen im Vollen – 17 Millimeter tief – eine Zerspanungsleistung von 468 Kubikzentimeter pro Minute. Das Werkzeug kommt auf einen Standweg von knapp 43 Metern. Im Material X155CrVMo12 1 erreicht der gleiche Fräser eine Zerspanungsleistung von 371 Kubikzentimetern pro Minute, wobei die Frästiefe hier 18 Millimeter beträgt. Das Standzeitende kommt nach 59 Metern. Früher brauchte man für die definierte Zerspanungsarbeit 71 Minuten, jetzt sind es 17.
Grundsätzlich ist mit diesen Werkzeugen ein Fräsen im Vollen mit einer Tiefe möglich, die dem ein- bis eineinhalbfachen Durchmesser des Fräsers entspricht – und das bei durchaus respektablen Standlängen. Als Gründe des Erfolges werden eine spezielle Geometrie und TiAlN-Beschichtung, eine besondere Nutengeometrie und ein exzentrischer Hinterschliff genannt. Resultat sind in ST- Stählen Schnittgeschwindigkeiten bis 300 Meter pro Minute.
Sie können das Werkzeug nicht nur für das Nuten- sondern auch für das Umrissfräsen einsetzen. Es ist mit Durchmessern von 8, 10, 12, 16 und 20 Millimetern zu haben. Die Fräser sind stets vierschneidig aufgebaut, werden von außen gekühlt und können nachgeschliffen sowie nachbeschichtet werden. Da bietet sich doch ein Test an!rm









