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Artikel und Hintergründe zum Thema

Logistik von Werkzeugmaschinen

Andrea Gillhuber,

Drei Maschinen, ein Flugzeug, zwei Tankstopps

Besonders schnell gehen musste eine Lieferung von drei 5-Achs-Bearbeitunszentren von Hermle nach Arizona. Anstatt per Container wurden die drei Maschinen per Flugzeug nach Arizona, USA, gebracht.

Die drei 5-Achs-Bearbeitungszentren von Hermle werden am Flughafen Stuttgart in die Antonov AN-124 verladen. © Hermle

Am 11. Oktober startete das Transportflugzeug Antonov AN-124 von Stuttgart aus nach Arizona. An Board: drei 5-Achs-Bearbeitungsmaschinen vom Modell C 42 U des Werkzeugmaschinen-Herstellers Hermle. Sie finden vor allem in High-End-Branchen wie der Luft- und Raumfahrttechnik, der Medizintechnik, dem Maschinenbau und der Feinwerktechnik Anwendungen. Die Maschinen, welche beim Fräsen und Drehen eine Präzision im einstelligen µm-Bereich, müssen auch beim Transport sehr sorgfältig behandelt werden. So werden die meisten Maschinen entweder mit luftgefederten LKWs oder per Seefracht weltweit transportiert. Aber manchmal muss es besonders schnell gehen.

80 t per Antonov nach Arizona

Aus diesem Grund traten am 11. Oktober drei Hermle C 42 U dynamic mit jeweils einem Handlingsystem HS flex ihre Reise mit einer Antonov AN-124 an, einem der größten Transportflugzeuge der Welt. Die Maschinen mit einem Gewicht von jeweils rund 14 t und Abmessungen 3,50 m x 3,50 m x 4,50 m (B x H x T) plus dem jeweiligen Handlingsystem, welches nochmals je 8 t wiegt, und Zubehör wurden von einer Spezialfirma mit sechs LKW zum Flughafen befördert. Im Laderaum der Antonov wurde eine Fracht von ingesmt 80 t Gesamtgewicht verstaut und verzurrt. Dieser Transport war auch für den Flughafen Stuttgart ein Highlight, da relativ selten eine Antonov AN-124 von Stuttgart mit Luftfracht startet. 

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Eine Reise mit zwei Tankstopps

Um 12.00 Uhr ging es dann los. Mit zwei Tankstopps in Keflavik (Island) und Montreal (Kanada) erreichte die Antonov mit ihrer Ladung ihr Ziel in Arizona (USA). In zwei Wochen werden die drei Maschinen bereits bei unserem Endkunden die ersten Teile produzieren und das auch noch vollautomatisiert.

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