VDWF-Jahreshauptversammlung
2020 erstmals im Online-Stream
Zum ersten Mal fand die Jahreshauptversammlung des Verbands der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) als Videokonferenz statt.
Damit holte der Verband die eigentlich für April angesetzte, aber wegen der Corona-Krise verschobene Zusammenkunft zu seiner Tätigkeit im Jahr 2019 nach. "2019 war für uns ein Rekordjahr", sagte Geschäftsführer Ralf Dürrwächter in seinen Ausführungen. "Wir haben über 40 Neumitglieder gewonnen und schreiben erstmals einen Umsatz von über zwei Millionen Euro." In Zeiten der Pandemie blickte die VDWF-Führung aber auch auf eine sehr spezielle Phase für den Verband und seine Mitglieder zurück: "Ab März 2020 war auch bei uns die Welt auf den Kopf gestellt", sagte VDWF-Präsident Prof. Thomas Seul. "Alles, wofür der VDWF steht – Veranstaltungen, Messen, Events –, musste abgesagt werden. Doch der Verband hat mit Online-Formaten wie dem 11-Uhr-Loch, der Spätschicht oder den Thementagen schnell den Sprung ins Digitale geschafft. Wir freuen uns sehr, dass die Branche das so gut angenommen hat. Denn nach wie vor lauten zwei Ziele des Verbands, die Sichtbarkeit des Werkzeug- und Formenbaus nachhaltig zu erhöhen und auch "Begegnungsräume" für die Akteure der Branche zu schaffen."
"Wir hoffen, dass der Ablauf 2021 wieder der gewohnte sein wird: mit einem physischen Treffen und der Vorabendveranstaltung", sagte Dürrwächter in seinem Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr.









