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Sortierung in der Nanowelt
Nanoröhren aus Kohlenstoffatomen mit einer Wanddicke von nur einer Atomlage zählen zu den Schlüsselmaterialien der Nanotechnologie. Bei der Herstellung gab es bislang aber ein Problem, das die Verwendung in vielen Bereichen stark einschränkte: Bei der Herstellung entsteht ein Gemisch aus zwei sehr unterschiedlichen Typen, da sich die Röhrchen je nach Anordnung der Atome in den Wänden entweder wie Metalle oder Halbleiter verhalten. Am Institut für Nanotechnologie des Forschungszentrums Karlruhe wurde vor kurzem ein Verfahren entwickelt, diese Röhrchen zu sortieren. Ein elektrisches Wechselfeld mit einer Frequenz von 10 Millionen Hertz bewirkt, dass sich die Nanoröhrchen in entgegengesetzte Richtungen bewegen ¿ die metallischen werden abgeschieden, die nichtmetallischen verbleiben in der Lösung. Das Verfahren ist bereits zum Patent angemeldet und soll im nächsten Schritt auch für die Trennung größerer Mengen weiterentwickelt werden.
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