Schmalz will innovativ bleiben

Ein Neubau für die Forschung

2.900 Quadratmeter Grundfläche, Raum für 120 neue Büroarbeitsplätze und nur etwas mehr als ein Jahr Bauzeit: Das sind die Eckdaten des neuen Forschungs- und Versuchszentrums von Schmalz, das die Verantwortlichen nun offiziell einweihten.

Viel Platz für Innovationen: Der Vakuum-Spezialist Schmalz aus Glatten hat sein neues Forschungs- und Versuchszentrum eingeweiht. (Fotos: Schmalz)

"Wir haben mit dem Neubau eine ideale Plattform für weiteres Wachstum geschaffen", ist Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter, bei der Einweihung des Gebäudes überzeugt. Das Forschungs- und Versuchszentrum bietet unter anderem Platz für ein erweitertes Elektroniklabor, für unterschiedliche Versuche rund um die Vakuum-Technik sowie für 120 neue Büroarbeitsplätze. Schmalz investiert jährlich rund 8,5 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, zudem hält das Unternehmen rund 400 erteilte Schutzrechte. Schmalz: "Mit dem Neubau haben wir beste Voraussetzungen für weitere pfiffige Ideen der Mitarbeiter geschaffen und damit auch für das weitere Wachstum von Schmalz."

Sein Bruder Wolfgang Schmalz, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, ging auf die moderne Gebäudetechnik und das Energiekonzept des Forschungs- und Versuchszentrums ein. Für ideale Lichtverhältnisse sorgt beispielsweise eine energieeffiziente, intelligente LED-Flächenbeleuchtung mit tageslichtabhängiger Regelung. "Die Technik ist das eine, die Menschen mitzunehmen das andere", betont Wolfgang Schmalz. "Wir bauen auch im neuen Gebäude auf motivierte und vor allem gesunde Mitarbeiter. Deshalb haben wir nicht nur Rückzugsräume für kreatives Arbeiten geschaffen, sondern zum Beispiel auch die Büroarbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet."

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Mit dem Neubau könne Schmalz weitere überzeugende Argumente bieten, qualifizierte Fachkräfte für die Arbeit in Glatten zu begeistern, hob Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer hervor. Thilo Baur vom Baumanagement der J. Schmalz GmbH und Matthias Schneider vom Architekturbüro Kiefer-Architektur sprachen ein großes Lob an alle beteiligten Planungs- und Bauunternehmen aus. Sowohl beim Budget als auch beim Zeitrahmen blieben sie voll im Plan. Schmalz hat in das neue Forschungs- und Versuchszentrum rund vier Millionen Euro investiert. bw

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