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Markt-Erholung wird kommen
Die Flurförderzeugindustrie profitierte von den verbesserten Rahmenbedingungen, sodass sich die Marktstabilisierung des 4. Quartals 2009 im 1. Quartal 2010 fortsetzte. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen erhöhte sich um 45 Prozent auf 175,7 Tausend Einheiten (Vorjahr: 120,9 Tausend Einheiten). Asien verzeichnete mit 86 Prozent den stärksten Zuwachs. Hierzu trug China mit 113 Prozent überproportional bei. Das europäische Marktvolumen erhöhte sich um 15 Prozent. Während Westeuropa nur um rund neun Prozent zulegte, stieg die Nachfrage in Osteuropa um 52 Prozent an. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Marktvolumen dort im vergangenen Jahr um 77 Prozent geschrumpft war. Der nordamerikanische Markt wies einen Anstieg um 25 Prozent auf.
Der Jungheinrich-Konzern kehrte trotz noch rückläufiger Umsatzentwicklung im 1. Quartal 2010 mit einem Ergebnissprung in die Gewinnzone zurück Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im 1. Quartal 2010 auf 12,0 Millionen Euro (Vorjahr: minus 2,8 Millionen Euro). Die entsprechende Umsatzrendite erhöhte sich auf 3,1 Prozent (Vorjahr: minus 0,7 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern erreichte 8,3 Millionen Euro (Vorjahr: minus 3,6 Millionen Euro). Dadurch verbesserte sich das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 0,28 Euro (Vorjahr: minus 0,08 Euro).
Jungheinrich geht in seiner Einschätzung für den Welthandel von einer Fortsetzung der weltweiten konjunkturellen Erholung aus. Basierend auf der bereits zu Beginn des Jahres zu verzeichnenden Nachfragesteigerung wird eine Zunahme des weltweiten Marktvolumens für Flurförderzeuge um rund 20 Prozent auf deutlich über 650 Tausend Fahrzeuge wahrscheinlich. bw









