Wirtschaft + Unternehmen

juwi eröffnet zweiten Standort im Westerwald

Der Westerwald ist seit Kurzem noch ein bisschen grüner: Die juwi Green Buildings GmbH, eine 100prozentige Tochter der juwi- Gruppe, hat in Hachenburg ein neues Bürogebäude bezogen. Damit ist der Wörrstädter Projektentwickler jetzt zweimal im Westerwald vertreten. Während die derzeit acht Mitarbeiter in Hachenburg insbesondere den Bereich Elektrotechnik abdecken, werden vom nahegelegenen Langenbach aus der Bereich "100% erneuerbar" sowie die Aktivitäten der juwi Wind GmbH in der Region betreut. Dazu zählt auch das sogenannte Repowering, also der Austausch in die Jahre gekommener Windräder durch moderne, ertragreichere Windenergie-Anlagen. Für Vorstand Jochen Magerfleisch steht das Engagement in Hachenburg in direktem Zusammenhang mit der vom Unternehmenangestrebten dezentralen Energieversorgung: "Wir suchen bei all unseren Aktivitäten die Nähe der Menschen in den Regionen. Nur mit ihnen gemeinsam können wir die Energiewende schaffen und unsere Vision einer 100-prozentigen Versorgung aus erneuerbaren Energien erreichen." "Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind zwei Seiten einer Medaille. Besonders groß ist das Potential für Einsparungen und die Reduktion klimaschädlicher Emissionen im Gebäudebereich", sagt Ralf Ratanski, einer der beiden Geschäftsführer der juwi Green Buildings GmbH. Sein Kollege Dr. Dominik Benner ergänzt: "Wer unsere Konzepte umsetzt, kommt dem Ziel einer CO2-neutralen Lebens-, Wirtschafts-, und Arbeitsweise ein gutes Stück näher." Kunden, die ihren Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Siegburg hat, sind Architekturbüros, Bauträger aber auch die Öffentliche Hand. In ihrem Auftrag hat juwi Green Buildings bereits eine Vielzahl von Projekten erfolgreich umgesetzt. So beispielweise die Feuerwache in Heidelberg, die weltweit erste Leitstelle einer Feuerwehr mit Passivhaus-Standard sowie die Wohnsiedlung "Airfield" der US-Armee im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim. Aktuell zeigt man die Leistungsfähigkeit beim Bau des neuen Bürokomplexes am Firmensitz in Wörrstadt, der in Sachen Energieeffizienz Maßstäbe setzt. Energiesparendes Design sowie ein neuartiges LED-Konzept minimieren den Energiebedarf. Auch die neue Großküche wird einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wie bereits bisher werden auch in der neuen Mensa ausschließlich energieeffiziente Küchengeräte eingesetzt und überwiegend Lebensmittel aus der Region verarbeitet. Der Primärenergiebedarf an Wärme, Warmwasser und Elektrizität wird komplett aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Bioenergie gedeckt. Am Standort sorgen unter anderem ein 5,6-Megawatt-Solarpark, sieben Solarcarports mit einer Modulfläche von über 9.000 m² und 16 Windenergie-Anlagen für klimaneutralen Strom. Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. lg

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