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Igus:Vector Award mit Sonderpreis für Kunst-Drachen
Auf der HMI hat Igus die Sieger des weltweiten Wettbewerbs Vector Award bekannt gegeben. Nahmen am ersten Energieführungs-Wettbewerb vor zwei Jahren knapp 80 Einsender teil, so zählte die Jury dieses Jahr bereits über 110 Einsendungen aus aller Welt:
Am Messestand wurden jetzt die Gewinner prämiert. Der Goldene Vector und ein Preisgeld von 5.000 EUR ging nach Tschechien an den Energieversorger CEZ Group. Im Braunkohlekraftwerk von Tusimice wird der bislang längste Verfahrweg der Welt mit einer Kunststoff-Energiekette - 615 Meter - realisiert. Unter rauen Umgebungsbedingungen ist ein ¿Heavy Duty"-Rollen-Energiekettensystem der Serie 5050RHD an der Fördereinheit des großen Braunkohlebaggers installiert.
Den Silbernen Vector verlieh die Jury an National Mineral Development Corp. Ltd. (NMDC) in Hyderabad, Indien. Das Staatsunternehmen ist in der Exploration tätig. In einer Stahlmine in schwer zugänglichem Gelände ist ein Schaufellader im Einsatz, der sich jeweils links und rechts um 180 Grad im Kreis bewegt. Ein 18,5 Meter langes Energiekettensystem mit rückwärtigem Biegeradius (RBR) läuft ohne Ausfall, so NMDC. Die Lasten sind gigantisch: Allein die Leitungen in der Energiekette haben ein Gewicht von 54 Kilogramm pro Meter.
Den Bronzenen Vector und 1.000 EUR Preisgeld hat Konstrukteur Rene Petsch von Deckel Maho Seebach GmbH gewonnen. Von ihm wurde eine Fahrständer-Fräsmaschine weiterentwickelt, die jetzt noch präziser, flexibler und wirtschaftlicher als der Vorgänger ist.
Ein Sonderpreis ging an einen schauspielernden Roboter, der beim Further Drachenstich die Hauptrolle übernimmt. Trotz eines beengten Bauraums und schwierigen Umgebungsbedingungen muss die Energieübertragung auf der Bühne gewährleistet sein. Eine besondere Herausforderung stellt der dreidimensionale Bewegungsspielraum des künstlichen Drachens dar. Der Drachenroboter wird mit Beginn der Festspiele im Sommer auf die Bühne gehen. bw









