Wirtschaft + Unternehmen

Deutscher Verpackungspreis: Flut der Sieger

Eingebettet in ein Programm mit zahlreichen Gästen und Gala erhielten 21 frisch gekürte Deutsche Verpackungspreisträger am Mittwochabend Urkunde und Trophäe aus den Händen von Dr.-Ing. Wolfgang Barthel (Vorsitzender der Jury) und Burkhard Lingenberg (dvi-Vorstandsmitglied sowie Beiratsvorsitzender und damit Gesamtverantwortlicher des Deutschen Verpackungspreises). Die Preisverleihung fand im Rahmen der Messe BrauBeviale in Nürnberg statt und sah viele Persönlichkeiten der Branche. "Ein würdiger Abschluss für einen erfolgreichen Wettbewerb", so das positive Fazit von Burkhard Lingenberg. "Die dynamische Kreativität und die Wertschöpfungskraft unserer Branche bleibt auf einem beeindruckenden Niveau. Das betrifft die großen Konzepte genau wie die kleinen Details, ganz besonders aber die Köpfe dahinter."

21 Lösungen wurden dieses Jahr mit m Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.

Unter dem Motto "Alternative Konzepte. Intelligente Lösungen. Innovative Entwicklungen." waren seit April des Jahres zahlreiche nationale wie internationale Designer, Entwickler, Hersteller und Verwender aus Verpackungswirtschaft und Konsumgüterindustrie dem Ruf des Deutschen Verpackungsinstituts gefolgt und hatten bis Anfang September rund 250 innovative Verpackungslösungen in das Rennen um den 34. Deutschen Verpackungspreis geschickt.

Im "Qualifying" hatte eine Expertenjury aus renommierten Persönlichkeiten der Branche insgesamt 54 Einsendungen hervorgehoben und mit einer Nominierung für das "Finale" ausgezeichnet. Der Nominierung vorausgegangen waren zweitägige, intensive Tests und Beratungen. Hier hatte die Jury Unterstützung erfahren durch einen Kreis von Spezialisten für Packstoffe und Verpackungsmittel aus den nationalen Instituten und Fachverbänden.

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"Den Ausschlag innerhalb einer äußerst starken Konkurrenz gab letztlich die Gesamtheit aller Kriterien, die je nach Art der Verpackung natürlich unterschiedlich gewichtet, stets aber gemeinsam betrachtet werden: Neuheitsgrad, Funktionalität und qualitative Umsetzung, ästhetische, wirtschaftliche, ökologische und sicherheitsrelevante Faktoren", so Burkhard Lingenberg.

Durchsetzen konnten sich am Ende sieben Verkaufsverpackungen, zwei Transportverpackungen, eine Display/Promotionsverpackung, fünf Prototypen, zwei studentische Nachwuchsarbeiten, zwei Einsendungen aus dem Bereich Maschinentechnik und zwei Lösungen der Kategorie Design, Ausstattung und Veredelung.

Die Gewinner des Deutschen Verpackungspreises 2011 kommen aus der Food-, Kosmetik- und Pharmaindustrie, sind Packstoff- und Packmittelhersteller, Markenartikler, Designer und Agenturen. Zu den Namen zählen Nestlé, Glanzmann, Weidenhammer, Choco Mundo, Crown Closure, Gerresheimer, Alfa Brouwerij, DB Schenker, SCA, Scholle, Pano, Remy & Geiser, Tubex, Wipak, Packsys, Hassia, Krones und viele andere mehr. bw

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