Wirtschaft + Unternehmen

B+R kehrt zur alten Stärke zurück

B+R-Chef Hans Wimmer: Vollständiges Portfolio.

B+R hat überraschend schnell auf den alten Pfad des raschen Wachstums zurückgefunden. Nach dem die Umsätze, die für 2009 gemeldet wurden, einen massiven Einbruch verzeichneten, sind die bekannten Wachstumskurven wieder erreicht. Mit einem Umsatz von 360 Millionen Euro in diesem Jahr knüpft B+R an die weidlich bekannten Erfolge der Vergangenheit an. Bei einer Steigerung von 47 Prozent im letzten Jahr sind die weiterhin geplanten Wachstumsraten von 15 Prozent für B+R keine Traumziele mehr. Mit 360 Millionen Euro Umsatz wurde die bisherige Spitze noch übertroffen. Gegenüber dem Rekordjahr 2008 (300 Mio. ¿) legte B+R beim Umsatz noch einmal 20 Prozent zu. Die Krise zählt zur Vergangenheit, für die Zukunft wird Optimismus ausgestrahlt: Das Unternehmen peilt bereits für 2014 eine Umsatzgröße von 600 Millionen Euro an. Ungebrochenes Selbstbewusstsein also bei den Eggelsbergern, die das ungestüme Wachstum mit "vielen neuen Produkten, einer weiteren Internationalisierung und einem breiteren Produktspektrum", so Geschäftsführer Hans Wimmer, erreichen wollen. Produktspezifisch sieht sich B+R auf dem richtigen Weg. Man sei der einzige Anbieter mit einem vollständigen Produktportfolio für Maschinenbauer und einem Entwicklungs- und Diagnosewerkzeug für alle Automatisierungsaufgaben. Dabei sieht B+R im Maschinenbau auch weiterhin den entscheidenden Kundenstamm, wolle den Anlagenbau aber nicht vernachlässigen. Zudem sei das Unternehmen der einzige Anbieter, der koordinierte Achsen, CNC und Robotik in einer Software auf einer CPU lauffähig anbietet. Auch der Kundenstamm wächst beständig. B+R hat die zurückliegende Krise genutzt. Das Unternehmen führt jetzt 400 neue Maschinenbauer im Kundenverzeichnis - zu Lasten des Wettbewerbs, wie die Österreicher betonen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind geschaffen. Die Baumaßnahmen am Hauptsitz nahe Salzburg wurden im Februar dieses Jahres abgeschlossen. Nach Einschätzung von Martin Wimmer reichen sie für eine Umsatzgrößenordung von etwa 800 Millionen Euro aus. Erweiterungen sind deswegen gegenwärtig nicht in der Planung. In den Einzelmärkten tut sich erwartungsgemäß Asien besonders hervor. Mit erklecklichen Zuwachsraten kann hier erwartungsgemäß vor allem China aufwarten. Der asiatische Markt hat jetzt bereits einen Anteil von 17 Prozent an den Umsätzen erreicht und damit den amerikanischen Kontinent (16 %) überholt. Mit 65 Prozent wird der Löwenanteil der Umsätze auch weiterhin in Europa erzielt. bw

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Montagearbeitsplätze

Teilautomatisierung mit Roboter

Auf der Automatica zeigt Promess seine modularen Einzelarbeitsplätze und wie diese robotergestützt teilautomatisiert werden können. Darüber hinaus informiert der Servopressenhersteller über die neuesten Features seiner Pressensteuerung Revolution X.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren