Geschäftsjahr 2019

Andreas Mühlbauer,

Beckhoff Automation auch für 2020 zuversichtlich

Beckhoff Automation hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 903 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem leichten Rückgang des Umsatzes von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2020 zeigt sich das Unternehmen trotz Corona zuversichtlich.

Hans Beckhoff, Inhaber und Geschäftsführer von Beckhoff Automation: "Wenn die Pandemie-Einflüsse in den nächsten Monaten zurückgehen, können wir sogar 2020 ein akzeptables Wachstum erzielen.“ © Beckhoff

Trotz des Rückgangs zeigt sich das Unternehmen mit dem Geschäftsverlauf zufrieden, da es in einem schwierig gewordenen Marktumfeld die Umsätze in etwa halten konnte. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 war eine deutliche Eintrübung der weltweiten Investitionsneigung spürbar, die 2019 insbesondere bei Maschinenbaukunden von Beckhoff zu kräftigen Auftragsreduzierungen führte.

Anfang 2020 zeigte sich eine deutliche Erholung in vielen Märkten, die jedoch durch den Ausbruch der weltweiten Coronavirus-Krise wieder relativiert wurde. Beckhoff erwartet nach dem Abklingen der Pandemie eine weitgehend vollständige Wiederaufnahme des Wirtschaftslebens, auch mit den dazugehörigen Investitionen. Das Unternehmen plant für das laufende Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau und ist verhalten optimistisch bezüglich einer einstelligen Umsatzsteigerung.

Wachstum auch 2020 möglich

„2019 war ein ausgeglichenes Wirtschaftsjahr für uns, das einen Weltumsatz von 903 Mio. Euro erbrachte“, kommentiert der geschäftsführende Inhaber Hans Beckhoff. „Nach vielen Jahren des Aufschwungs war eine zyklische Korrektur zu erwarten, die jetzt durch die Coronavirus-Situation mit eventuell größerem Einfluss verstärkt wird. Aktuell und in den nächsten Monaten sind wir jedoch gut ausgelastet, Kurzarbeit ist nicht geplant. Wenn die Pandemie-Einflüsse in den nächsten Monaten zurückgehen, können wir sogar 2020 ein akzeptables Wachstum erzielen.“

Aufgrund dieser optimistischen Basiseinschätzung setzt Beckhoff alle Investitionsvorhaben sowie Forschung und Entwicklungsarbeiten mit voller Intensität weiter fort. Beckhoff beschäftigt aktuell weltweit 4.350 Mitarbeiter, auch hier wird in bestimmten Bereichen weiter aufgestockt“, so Hans Beckhoff weiter.

Auf Coronavirus-Situation eingestellt

Aktuell sieht sich das Unternehmen gut auf die Coronavirus-Situation eingestellt und kann seine Kunden fast wie gewohnt bedienen. Als weltweit agierendes Unternehmen mit Niederlassungen in 39 Ländern ist Beckhoff schon früh auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie aufmerksam geworden.

Speziell in China konnte das dortige Tochterunternehmen Erfahrungen sammeln, wie sich in der Coronavirus-Pandemie die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten und die Funktion des Unternehmens aufrechterhalten lässt.

Aufbauend auf den Erfahrungen der chinesischen Beckhoff-Mitarbeiter leitete das Unternehmen in Deutschland Ende Februar erste Maßnahmen ein. Mitte März wurden alle dazu geeigneten Arbeitsplätze in Deutschland in das Homeoffice verlagert (in Deutschland 1.200 und weltweit insgesamt 2.100 Arbeitsplätze). „Knapp 80 Prozent der Mitarbeiter mit einem Büroarbeitsplatz arbeiten im Homeoffice. Alle von dieser Maßnahme betroffenen Mitarbeiter sind für unsere Kunden wie gewohnt erreichbar“, berichtet Hans Beckhoff.
Zugleich wurde die Produktion auf einen zeitlich separierten Zweischichtbetrieb umgestellt.

Alle Mitarbeiter in der Produktion wurden zudem in Arbeitsschutzgruppen eingeteilt, die unabhängig voneinander und mit Sicherheitsabstand arbeiten können. „Alle Produktions-, Lager- und Lieferfunktionen wurden durch räumliche und zeitliche Trennung sowie viele Hygienemaßnahmen gesichert und ermöglichen weiterhin die Versorgungssicherheit unserer Kunden. Das Unternehmen bedankt sich bei allen Produktionsmitarbeitern, die diese Umstellungen und Einschränkungen vorbildlich und wie selbstverständlich mittragen“, bekräftigt Beckhoff.

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