12 Siemens-Forscher ausgezeichnet
Siemens steigert Patenterstanmeldungen um neun Prozent
Siemens meldete im Geschäftsjahr 2014 rund 4300 Patente an, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Zwölf Siemens-Forscher und -Entwickler wurden am 3. Dezember von Siemens in München als "Erfinder des Jahres" ausgezeichnet. Sie kommen aus Deutschland, Dänemark, China und den USA und sind für insgesamt über 900 Erfindungen und 842 Einzelpatente verantwortlich.
Im letzten Geschäftsjahr hat Siemens etwa vier Milliarden Euro in F&E investiert. Künftig will das Unternehmen rund 400 Millionen Euro zusätzlich für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgeben.
"Innovation ist eine der tragenden Säulen der Siemens Vision 2020", sagt Joe Kaeser, CEO der Siemens AG. "Grundlage unserer Innovationen sind kreative und wertvolle Ideen. Mit diesen Ideen und ihrem Streben nach neuen technologischen Lösungen haben diese zwölf Erfinder und ihre 30.000 Kollegen weltweit entscheidend dazu beigetragen, die technologische Zukunft und den Markterfolg unseres Unternehmens zu sichern." Acht der ausgezeichneten Siemens-Forscher kommen aus Deutschland, die Übrigen aus USA, Dänemark und China. Ihre Erfindungen reichen von drahtlos funkenden Sensoren, die an Bahngleisen Züge überwachen, über ein neues Kühlsystem, das eine Leistungssteigerung bei Windkraftanlagen ermöglicht, bis hin zu einer Gasturbine, deren Komponenten neu kombiniert wurden – und damit die Herstellung der Turbine wesentlich günstiger machen als bislang.
Die Auszeichnung zum "Erfinder des Jahres" vergibt Siemens seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. kf









