3D Messtechnik

25 Jahre Aicon 3D Systems

Optische, kamerabasierte 3D Messtechnik gehört heutzutage zur Standardausstattung vieler Industriebereiche. Weit über 4.000 der weltweit installierten 3D Messsysteme tragen den Namen AICON 3D Systems. 2015 feiert das Braunschweiger Unternehmen 25-jähriges Jubiläum. Wie es zu seinem Namen kam, lesen Sie hier.

Firmensitz der Aicon 3D Systems in Bruanschweig.

„Eigentlich wollten wir unsere Firma ICON nennen. Wir fanden das passend, da das Wort im Griechischen Bild bedeutet. Leider ging das aus markenrechtlichen Gründen nicht: Eine Firma aus der Bildverarbeitung hatte bereits vor uns diese Idee. Da uns aber der Klang des Wortes so gut gefiel, haben wir einfach ein A vorangestellt: AICON. Das klingt genauso, und hat einen Vorteil: Bei alphabetischen Firmenauflistungen stehen wir immer ganz vorne!“, fassen Dr.-Ing. Carl-Thomas Schneider und Dr.-Ing. Werner Bösemann den Beginn ihres Unternehmens zusammen.

Gemeinsam gründeten sie 1990 die AICON 3D Systems GmbH, ein Spin-Off aus der Volkswagen Forschung und der Technischen Universität Braunschweig. Der Technologiepark Braunschweig bot für das junge Start-up optimale Bedingungen. AICON wuchs schnell. 2003 siedelte das Unternehmen in eigene Gebäude im Nordwesten Braunschweigs um.

Um den steigenden Anforderungen der Unternehmen an die Messtechnik gerecht zu werden, hat AICON 2012 den Scannerhersteller Breuckmann übernommen. Das Produktspektrum beinhaltet innovative Lösungen für unterschiedlichste Messaufgaben: portable Koordinatenmessgeräte für universelle Anwendungen, spezielle optische Messtechnik für die Fahrzeugsicherheit und die Rohrleitungsfertigung sowie Weißlichtscanner zur flächenhaften Erfassung von Objekten. AICONs Kunden kommen überwiegend aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie, dem Maschinenbau sowie aus Forschungseinrichtungen und Universitäten.

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Mehr als 140 Mitarbeiter sind weltweit für das Unternehmen tätig. Neben den beiden deutschen Standorten, dem Hauptsitz in Braunschweig und dem Scanner Innovation Center in Meersburg am Bodensee, sind auch die Tochtergesellschaften in China, Korea, Japan und den USA maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Die Geschäftsführer Carl-Thomas Schneider und Werner Bösemann schauen optimistisch in die Zukunft: „Mit neuen Technologien und Systemen werden wir uns weltweit neue Marktsegmente erschließen und unseren Wachstumskurs fortsetzen.“

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