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Artikel und Hintergründe zum Thema

Laborroboter

Labormaus ist ein Robi

Bei Arbeiten, die höchste Wiederholgenauigkeit erfordern, können sich infolge nachlassender Konzentration Fehler einschleichen. Das kennen Roboter nicht: Sie erfüllen ihre Aufgaben präzise, 24 Stunden am Tag – auch da, wo es für den Menschen aufgrund der verwendeten Substanzen gefährlich werden kann.

Der zweiarmige Roboter ist dank multifunktionaler Werkzeuge und Greifer vielseitig einsetzbar.

Laborautomation gewinnt daher in der Life-Science-Branche zunehmend an Bedeutung. In Laborumgebungen hält die Automation deswegen jetzt Einzug. In Japan setzt die Industrie in der Pharmaforschung und -entwicklung schon seit einigen Jahren auf speziell für den Einsatz im Labor konzipierte Roboter. Vergleichende Studien aus der japanischen Biomedizin beweisen, dass die Qualität und Reproduzierbarkeit der Arbeitsergebnisse eines Roboters im Vergleich mit Laborassistenten nicht nur deutlich besser sind, sondern sogar ganz neue Voraussetzungen für die Forschung an Ausgangssubstanzen schafft, deren Erzeugung bisher nicht ausreichend prozesssicher oder reproduzierbar möglich war. Welches Potenzial in der Laborautomatisierung steckt, demonstrierte der Roboter-Hersteller Yaskawa jüngst mit dem Dual-Arm-Roboter CSDA10F: Der menschenähnliche Roboter übernahm komplexe Probenvorbereitungen und bediente Analysegeräte. Der zweiarmige Roboter ist dank multifunktionaler Werkzeuge und Greifer vielseitig einsetzbar. Er arbeitet mit nahezu jeder vorhandenen Standard-Laborausrüstung und ist in der Lage, mit herkömmlichen Analysegeräten umzugehen, wie sie von Handarbeitsplätzen her bekannt sind: zum Beispiel Petrischalen, Handpipettierern, Inkubatoren oder Reaktionsgefäßen. Automatische Analytikgeräte mit spezialisierten Liquid-Handling-Systemen und teurem Verbrauchsmaterial sind dabei nicht notwendig. Im Labor kann der Roboter viele Aufgaben übernehmen, die bisher dem Menschen vorbehalten schienen, wie die Bedienung von Zentrifugen oder Rütteleinheiten, das Öffnen und Schließen von Türen an Inkubatoren, Kühlschränken oder Öfen, das Einstellen und Herausnehmen von Proben sowie das Öffnen, Befüllen und Schließen von Safe-Lock- und Bechergläsern oder das Verteilen und Streichen von Flüssigkeiten mit Spateln.   bw

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