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Artikel und Hintergründe zum Thema

KI-basierte Montage-Software

Annina Schopen,

Wie von Zauberhand geführt

Industrielle Montagelinien sind vielfältig: Einige arbeiten mit häufig wechselnden Produktaufbauten, während sich andere durch komplexe Prozesse und hohen Abstimmungsbedarf zwischen Werker und weiteren Experten auszeichnen. Das Fraunhofer IGD unterstützt Anwender mit einer Kombination aus Augmented Reality (AR) und Künstlicher Intelligenz (KI) bei den Herausforderungen in der Produktion. Die Lösung besteht aus einem AR-gestützten Montagearbeitsplatz, der Mitarbeiter durch die Abfolge des Zusammenbaus führt und gleichzeitig eine Qualitätskontrolle der Bauteile sowie eine Remote-Unterstützung ermöglicht. Unternehmen reduzieren so die Fehlerquote und kostenintensive Stillstandszeiten.

© Fraunhofer IGD

Der AR-gestützte Montagearbeitsplatz des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD macht Anleitungen auf Papier überflüssig. Die AR-Brille führt die Reihenfolge und Ausrichtung der Bauteile direkt vor Augen. Eine visuelle Fehlermeldung samt Einblendung des korrekten Elements erscheint unmittelbar im Sichtfeld. Die Software vermeidet, dass Fehler im Montageprozess entstehen und gegebenenfalls die Herstellung mit diesem Mangel fortgesetzt wird. Gefragt ist diese Unterstützung beispielsweise im Automotive-Bereich, aber auch im Anlagen- und Werkzeugbau sowie in der Qualitätssicherung. Auch der Herstellungsprozess von Akkus und individuell aufgebauten Schaltschränken sind mögliche Anwendungsfelder.

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